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Kein Feuerwehrauto im Depot

Auf der Lessinggasse in Elstra wird seit zwei Wochen gebaut. Ausrücken ist dort nicht möglich. Die Wehr muss deshalb improvisieren.

© Matthias Schumann

Von Manuela Paul

Elstra. Vor den Toren des Elstraer Feuerwehrgerätehauses wird derzeit fleißig gebuddelt. Die Lessinggasse ist auf rund 65 Metern zwischen Apotheke und Schloss eine einzige Baustelle. Die alten stählernen Trinkwasserrohre kommen raus aus der Erde und eine neue, zeitgemäße Leitung rein. Danach wird die Straße neu gepflastert.

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Klar, dass dies für die Anwohner einige Einschränkungen mit sich bringt. Wenn die Freiwillige Feuerwehr zu den Anwohnern gehört, wird das Ganze ein wenig komplizierter. Denn an Ausrücken ist während der Bauarbeiten natürlich nicht zu denken. Anders als Otto Normalbürger können die Feuerwehrleute ihre Technik aber nicht mal eben auf dem Markt parken. Deshalb steht das Elstraer Löschfahrzeug bis Ende des Monats mit bei den Rauschwitzer Kameraden im Depot, erklärt Elstras Bauamtsleiter Mario Schäfer. Logisch, dass in diesen Tagen damit auch längere Ausrückezeiten verbunden sind. Wenn die Straßendecke wieder geschlossen ist, kommt das Auto zurück ins heimische Depot. Allerdings muss es, während der Pflasterarbeiten noch einmal für 14 Tage umquartiert werden.

Es gibt noch mehr Straßenbaustellen

Nachdem im vergangenen Jahr die Parkgasse mit Geld aus dem Stadtsanierungsprogramm auf Vordermann gebracht wurde, ist nun die schon lange auf der Vorhabensliste stehende, in äußerst schlechtem Zustand befindliche, Lessinggasse dran. Allerdings bleibt sie nicht die einzige Straßenbaustelle in der Stadt. Am Montag sollte eigentlich auch der Ausbau der beiden Fußwege an der Bahnhofstraße starten. Zeitweise ist auch dort halbseitig mit Einschränkungen zu rechnen. Möglicherweise startet das Vorhaben ab Mittwoch. Denn die bauausführende Firma, die Kamenzer Straßen- und Tiefbau GmbH Seidel, erneuert ab dem 20. September auch den südlichen Stadtring in Elstra. Von der Kreuzung Gersdorfer Straße bis zur Kreuzung Bischofswerdaer Straße und fortführend in Richtung Rauschwitz werden die Pflasterrinne und der Fahrbahnbelag auf einer Länge von ungefähr 1 750 Metern saniert. Zunächst erfolgt dies mit einer halbseitigen Sperrung an der Bischofswerdaer Straße in der Höhe Friedhof bis zum Stadtring. Ab dem 2. Oktober und bis zum 13. Oktober – also genau in der Zeit der Herbstferien – wird dann der Asphalt auf dem Stadtring bis zur Kreuzung Talpenberger Straße aufgetragen. Dazu ist dann eine Vollsperrung unumgänglich, war von Landkreissprecher Gernot Schweitzer zu erfahren. Zusätzlich wird im Bauabschnitt Bischofswerdaer Straße der an der Friedhofseite liegende Gehweg erneuert. Voraussichtlich ab 16. Oktober erfolgen dann die restlichen Bauarbeiten, unter abschnittsweiser Vollsperrung.