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Besitzer für Rittergut gesucht

Auf der jüngsten Versteigerung in Dresden zeigte kein Bieter Interesse an der Immobilie in Kleinopitz.

Für das nach der Wende sanierte Rittergut Kleinopitz wird ein neuer Besitzer gesucht.
Für das nach der Wende sanierte Rittergut Kleinopitz wird ein neuer Besitzer gesucht. © Daniel Schäfer

Das Rittergut von Kleinopitz wurde bei der jüngsten Auktion im Dresdner Hygienemuseum Ende August nicht versteigert. Das erklärte Katja Müller-Pflugbeil von der Sächsische Grundstücksauktionen AG auf Nachfrage von Sächsische.de. Damit wird weiter nach einem neuen Besitzer gesucht. Wer Interesse an der Immobilie hat, könne sich bei ihrem Auktionshaus melden. Dort sei das Rittergut in der weiteren Vermarktung. Interessenten sollten sich am Mindestgebotspreis orientieren. Wer weniger zahlen will, könne sich zwar auch melden. Allerdings sind dazu Rücksprachen mit den jetzigen Eigentümern notwendig. Schließlich würden sie weniger Geld bekommen, so Müller-Pflugbeil.

Die Geschichte des Rittergutes reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück. 1349 wurde es erstmals erwähnt. Immer wieder wechselten die Besitzer. Nach dem Zweiten Weltkrieg quartierte sich die Sowjetarmee im Rittergut ein, sie richtete eine Verpflegungsstation ein. Danach übernahm die LPG das Gelände. Nach dem Mauerfall ging es an private Eigentümer. Das Gebäude wurde saniert. Nun wird ein neuer Eigentümer gesucht. Es stand auf der Liste der Immobilien, die die Sächsische Grundstücksauktionen AG am 26. August versteigerte. Es wurde zum Mindestverkaufswert von 698.000 Euro angeboten. 

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