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Keine Angst vor der Pannenhexe

SZ-Fahrradfest. Das Zweirad-Center Slesak aus Radebeul und Coswig steht für kleine Reparaturen bereit.

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Von Luzia Neubert

Damit es beim 11. Start des SZ-Fahrradfestes nicht durch kleinere Pannen zu einem vorzeitigen Aus kommt, hat sich Thomas Fuchs, Inhaber des Zweirad-Centers Slesak, dazu bereit erklärt, als Pannenhelfer eine Teilstrecke der Tour zu begleiten. Zwischen Radebeul Kötschenbrodaer Straße und Radeberg am Werftfeld wird der 44-Jährige unterwegs sein. Bowdenzüge und Schläuche werden mitgenommen. „Wir werden uns für kleinere Reparaturen bereithalten. Für das, was auf der Straße zu reparieren geht. Bei größeren Pannen werden wir oder das Besenfahrzeug, also das letzte Fahrzeug, das Rad und den Fahrer mitnehmen.“ Der Kunde wird nur die Materialkosten tragen müssen, der Rest ist Service.

Thomas Fuchs unterhält sein Geschäft in der Grenzstraße in Coswig und eine weitere Filiale in der Weinböhlaer Straße in Radebeul. Seit 1966 wird in dem Coswiger Laden auch mit Fahrrädern gehandelt. Der Radebeuler Standort existiert seit dem Jahr 2000. Neben Fahrrädern ist das Zweirad-Center Slesak für Kleinkrafträder etabliert.

Auf dem Fahrradfest wird der Fahrradliebhaber nur auf vier Rädern unterwegs sein. Mit seinem weißen VW-Transporter, der auf der Heckscheibe den Pannenhelfer-Aufkleber tragen wird, und mit einer neongelben Sicherheitsweste bekleidet, werden er und sein Helfer zu erkennen sein. Per Handy ist er natürlich auch zu erreichen. „Ich habe gehört, dass 4 800 Starter dabei sind. Da wird es, wenn man sich die Straßenlage hier anschaut, den einen oder anderen Rempler geben. Mit dem Lenker zusammenstoßen, das geht schnell. Die Fahrer sollten darauf achten, den nötigen seitlichen und hinteren Abstand zu halten.“

Selbst ist der Ladenbesitzer zum ersten Mal beim Fest dabei. Als die SZ ihn als Pannenhelfer anfragte, nahm er das Angebot gern an. Mitgefahren sei er bisher nicht, da die Zeit gefehlt habe.