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Keine Förderung fürs Gymnasiumsdach

Die Stadt muss das Dach nun mit eigenem Geld sanieren. Der Stadtrat muss noch zustimmen, wird aber nichts dagegen haben.

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Damit hatte die Stadt nicht gerechnet, doch sie war darauf vorbereitet: Für die Reparatur des Gymnasiumsdaches gibt es keine Förderung. Die Stadt wollte 480 600 Euro vom Land. Nun muss sie die Gesamtkosten von 1,2 Millionen Euro selbst bezahlen. Dafür soll der Stadtrat nun per Beschluss am Donnerstag eine entsprechende Haushaltssperre aufheben. Das wird er wohl auch tun, denn die Dachsanierung hat Priorität. Eine weitere Verschiebung ist nicht mehr zu verantworten. Die Holztragkonstruktion ist von Hausschwamm und Pilzen befallen, die Decke weist Nässeschäden und Hausschwamm auf, und es fehlen Dämmungen in der Bodendecke. Außerdem muss der Turm saniert werden.

Die Stadt hatte den Förderantrag im September gestellt und am 31. Januar die Ablehnung erhalten. Die Begründung: Das Gymnasium steht nicht in der Projektliste. Mit der Realisierung dieses Jahr ist eine spätere Förderung ausgeschlossen, sagt Bürgermeister Jürgen Opitz (CDU). Doch eine Alternative dazu gebe es nicht.

Heidenau hat Erfahrung mit abgelehnten Fördermitteln. Auch für den Anbau am Gymnasium gibt es bisher kein Geld. Der Anbau wird jedoch im Gegensatz zur Dachsanierung nicht ohne Fördermittel durchgeführt. Jedenfalls gibt es dazu bisher keinen Beschluss vom Stadtrat. Die erneute Ablehnung dürfte zu einer wiederholten Diskussion um den Anbau führen. Die Anmeldezahlen für die neuen fünften Klassen sind mit 66 sehr gut. (SZ/sab)