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Keine Pension im Gewerbegebiet

Großenhain. Die Stadt hat jetzt die Vorgaben für das bestehende Gewerbegebiet am Flugplatz verschärft. So werden jegliche Einzelhandelsflächen ausgeschlossen, um den Handel in der Innenstadt nicht zu schwächen.

Großenhain. Die Stadt hat jetzt die Vorgaben für das bestehende Gewerbegebiet am Flugplatz verschärft. So werden jegliche Einzelhandelsflächen ausgeschlossen, um den Handel in der Innenstadt nicht zu schwächen. Auch das Aneinanderreihen mehrerer kleinerer Handelsflächen zu einer Marktfläche wird ausdrücklich untersagt. Das war bislang nicht so klar geregelt.

Auch in puncto Wohnen gibt es klare Ausschlusskriterien. So sind nun Wohnungen für Aufsichts- und Bereitschaftspersonen, Betriebsinhaber und Betriebsleiter sowie im Gewerbegebiet ansässige Hotels oder Pensionen verboten. Auch das war bislang nicht so strikt geregelt. Darauf hatte der Planer aufmerksam gemacht. Ob das auch im jetzt neu geplanten Industriepark am Flugplatz der Fall sein soll, steht damit jedoch nicht zwangsläufig fest. Das müssen die Genehmigungen für das neue Gebiet ergeben. Ebenfalls unerwünscht: Photovoltaik. Die Stadt hatte dazu bereits ein Konzept verabschiedet, wo Freiflächenmodule erlaubt sind und wo nicht. Im Gewerbegebiet am Flugplatz jedenfalls nicht. Sie seien zwar Anlagen gewerblicher Art, so die Begründung der Stadt, aber durch ihren hohen Flächenverbrauch nicht gewollt. Man setze auf klassische Gewerbebetriebe.

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Übrigens sind bis heute nicht alle Flächen des bestehenden Gewerbegebietes überplant, weil einige Randflächen noch unter Luftfahrtrecht fallen. Das würde sich erst mit der Aufhebung des Flugbetriebs ändern. (ulb)