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Keine Schlagzeilen wie bei den Bayern

Marion Rabe und Dorothee Ostwald, Klein Witzeetze, Gemeinde Küsten:

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Als Unterstützerinnen des „Freundeskreis Wölfe in der Lausitz e.V.“ und als Hoffnungsträgerinnen, dass sich der Wolf auch in unserer Gegend (Niedersachsen, Kreis Lüchow-Dannenberg) eines Tages wieder heimisch fühlt, sagen wir vehement „Nein“ zu Überlegungen, die Wölfe zum Abschuss freizugeben. Welche „bedrohlichen Einzelfälle“ könnten denn eintreten, dass der Einsatz eines Gewehres gerechtfertigt sei? Mal ehrlich – gesunde, wilde Wölfe, die Großmütter und kleine Kinder mit roten Mützen verspeisen, gibt es doch tatsächlich nur im Märchen ...

Dass in Gehegen lebende Wildtiere, welche eine leichtere Beute darstellen, sowie Schafe von Wölfen gerissen werden, ist uns bekannt – und wir bedauern dieses sehr für die getöteten Tiere sowie den dadurch entstandenen Schaden für die betroffenen Menschen. Hier wünschen wir uns eine schnelle und unbürokratische Hilfe beim Ersatz des Schadens sowie Schutzmaßnahmen, wie sie bereits Schäfern in der Lausitz zur Verfügung gestellt wurden.

Wir hoffen sehr, dass das Wolfsgebiet Lausitz nicht in solche Schlagzeilen gerät wie beim Abschuss des bayerischen Bärens oder wie beim Abschuss und Fang eines auf der Roten Liste stehenden Finnwales auf Island!