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Kemnitzer Flutschutz wird konkret

Der Stadtrat soll heute die Sanierung von zwei alten Rückhaltebecken anschieben. Außerdem ist ein Problem gelöst.

Von Anja Beutler

Sie sind schon lange als Sorgenkinder bekannt: Nun soll es konkret werden mit der Sanierung der beiden Rückhaltebecken Hofewasser und Neuer Teich in Kemnitz. Was getan werden soll, ist seit einiger Zeit im Groben bekannt. In der heutigen Ratssitzung sollen nun die konkreten Pläne und Schritte durch das zuständige Ingenieurbüro erläutert werden. Dabei geht es vor allem um die nötige Dammverstärkung an den beiden Anlagen. Zudem steht beim Neuen Teich auch die Frage nach den zu fällenden Bäumen an. Bereits im Vorfeld war im Stadtrat mehrfach deutlich geworden, dass der Baumbestand in der jetzigen Form eine Gefahr für den Damm darstellt.

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Bei der Sitzung, die um 19 Uhr beginnt, sollen die Räte zudem auch die anstehenden Aufträge für die Hochwasserschadensbeseitigung beschließen. Bürgermeister Gunter Lange (parteilos) hatte erst vor Kurzem nochmals eine Bilanz der Arbeiten am Kemnitzbach gezogen: Nach anfänglicher Skepsis, ob der Rasen an den sanierten Gewässerufern auch schnell genug nachwachse und damit bei Hochwasser standhalte, sei hier nun Entwarnung zu geben: Der Rasen habe sich gut entwickelt, man sei generell mit den abgeschlossenen Arbeiten zufrieden, sagte Lange.

Weitere Themen der morgigen Sitzung werden zudem die städtische Jahresrechnung von 2012, die Vergabe für Weg und Brückensanierung am Friedhof und die Finanzierung der Digitalfunkausrüstung für die Feuerwehr sein. Die Sitzung im Rathaus ist öffentlich. Anliegen können in einer Bürgerfragestunde vorgetragen werden.