merken
PLUS Freital

Hoffnung für alte Bahnbrücke

Ein Ingenieurbüro hat einen Plan vorgelegt, wie das Bauwerk in Kesselsdorf gesichert werden kann. Es gibt auch eine Kostenschätzung.

Seit Anfang des Jahres ist diese Brücke in Kesselsdorf gesperrt.
Seit Anfang des Jahres ist diese Brücke in Kesselsdorf gesperrt. © SZ/Maik Brückner

Es gibt einen Plan, wie die Brücke über die frühere Schmalspurbahntrasse Freital-Wilsdruff an der Oberhermsdorfer Straße in Kesselsdorf saniert werden kann. Das Ingenieurbüro Bartsch aus Freiberg hat der Stadt Wilsdruff einen Vorschlag erarbeitet und ein Leistungsverzeichnis vorgelegt. Demnach soll eine Spritzbetonschale eingebaut werden, die an der Decke und den Wänden der Durchführung verankert wird. Damit soll der Absturz einzelner Teile der Klinkerschale verhindert werden. 

"Mit der Realisierung der Maßnahme kann das Bauwerk wieder für den Fußgänger- und Radverkehr nutzbar gemacht werden", so Bürgermeister Ralf Rother (CDU). Die Stadt  muss mit Kosten in Höhe von rund 50.000 Euro rechnen.

Anzeige
Der Job-Motor nach dem Kohleausstieg
Der Job-Motor nach dem Kohleausstieg

Die TU Dresden gehört im Bereich zukunftsträchtiger Technologiezweige zu den Spitzenreitern in Europa. Das soll jetzt der Lausitz helfen.

Die frühere Bahnbrücke musste Anfang Januar gesperrt werden. Die Stadt folgte einer Empfehlung der Ingenieurgesellschaft Bonk & Herrmann, die die Brücke im Dezember 2019 turnusmäßig untersucht hatte. Dabei wurde festgestellt, dass sich die bestehenden Mängel verschärft haben. So waren unter anderem die bestehenden Risse größer geworden. Das deute auf Bewegungen im Bauwerk hin, teilt die Stadt mit. Fußgänger und Radfahrer müssen seither die Steinleite und die Christian-Klengel-Straße nutzen.

Mehr Nachrichten aus Freital lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Freital