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Kinder bestimmen den Spendenbetrag

Schecks über 1 000 Euro aus der Lutherausstellung gingen gestern an vier soziale Einrichtungen.

Von Antje Stork

Während der Luther-Wanderausstellung im Stadtgut Leisnig hatten zahlreiche Schulklassen und Kindergruppen darüber entschieden, wer die 1 000 Euro aus der Truhe der Kastenordnung bekommen soll. Ähnlich wie zur Reformationszeit die Bürger, Adeligen, Ratsherren und Bauern, die nach dieser Sozialordnung darüber abstimmten, wer das Geld der Gemeinde erhalten sollte, durften die Kinder darüber entscheiden. Insgesamt vier Einrichtungen – die Bibliothek und der Hort Leisnig, das Kinderheim in Seidewitz und die Werkschule Naundorf – hatten sich mit einem Video darum beworben. Gestern wurden in der Aula der Peter-Apian-Oberschule die Spendenschecks übergeben. Etwa 200 Schüler der dritten bis siebten Klassen sowie einige Lehrer hatten sich dort versammelt, um die Zuteilung der einzelnen Summen, die auf den Spendenrollen aufgeschrieben waren, zu verfolgen. Dabei erhielt der Hort Leisnig 100 Euro, das Kinderheim 175 Euro und die Bibliothek 50 Euro. „Wir werden das Geld in Bücher für unsere kleinsten Besucher investieren“, sagt Bibliothekarin Konstanze Eulitz, die den Scheck entgegennahm. Der größte Betrag kam jedoch der Werkschule Naundorf (bei Oschatz) zugute. „Wir benötigen das Geld dringend für Feuerfenster und eine Feuerleiter“, sagte Uta Riese, Vorsitzende des Trägervereins der Schule. „Wenn diese nicht eingebaut werden, müssen wir die Schule schließen“, sagt sie und bedankte sich bei den Kindern. Sie lobte diese dafür, dass sie die Notwendigkeit des Umbaus erkannten.

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