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Neue Kinderkrippe in Ruppendorf eröffnet

Ursprünglich sollte die neue Einrichtung Anfang Mai starten. Aber Corona hat auch hier seine Auswirkungen gehabt.

Leiterin Heike Holota (vorne) und Erzieherin Marion Lotze stehen hier mit den ersten sechs Kindern vor der neuen Krippe in Ruppendorf. Außen wird noch gebaut, innen ist alles fertig.
Leiterin Heike Holota (vorne) und Erzieherin Marion Lotze stehen hier mit den ersten sechs Kindern vor der neuen Krippe in Ruppendorf. Außen wird noch gebaut, innen ist alles fertig. © Karl-Ludwig Oberthuer

Die neue Kinderkrippe der Gemeinde Klingenberg in Ruppendorf ist am Montag in Betrieb gegangen. Letzte Arbeiten auf dem Außengelände laufen zwar noch, aber das Team um Leiterin Heike Holota betreut die ersten sechs Kinder. Das war zwar alles anders geplant. Ursprünglich sollte es zur Eröffnung einen Tag der offenen Tür geben und die Einrichtung Anfang Mai an den Start gehen. „Aber wegen Corona waren die Abnahmen im April nicht so möglich wie geplant. Die zuständigen Stellen konnten niemand in den Außendienst schicken“, sagt Heike Neubert, die Hauptamtsleiterin der Gemeinde Klingenberg. Die Gemeinde hat dies dann in Einzelterminen nachgeholt und so die Betriebserlaubnis für die neue Kinderkrippe bekommen. „Den Tag der offenen Tür holen wir irgendwann im September nach“, sagt Neuber.

36 Plätze werden schrittweise besetzt

In Ruppendorf gab es bislang keine Kinderkrippe. Die Jüngsten wurden in der Höckendorfer Krippe betreut. Dort fehlte es aber auch an Plätzen, weil dort noch Kindergartenkinder untergebracht waren. Diese Situation hatte ja den Ausschlag gegeben für den Neubau. Insgesamt bietet die Ruppendorfer Krippe 36 Plätze, die jetzt in den nächsten Monaten Schritt für Schritt besetzt werden. Nächsten Monat werden hier schon zehn Kinder betreut.

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Die Krippe steht in der Ortsmitte von Ruppendorf, dort wo früher das Gebäude des Zentralhofs stand. Dieser war über Jahre ungenutzt und hatte sich zu einer Problemimmobilie entwickelt. Schließlich hat ihn die Gemeinde gekauft und 2018 abreißen lassen. Das hat rund eine halbe Million Euro gekostet. Aber dafür war nun Platz für den Krippenbau frei. Diese ist im vergangenen Jahr für rund 1,6 Millionen Euro neu gebaut worden.  

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