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Kirche wird von innen schöner

Die St. Bartholomäuskirche in Röhrsdorf wird gegenwärtig aufgefrischt. So soll die schadhafte Dielung in der 1739 erbauten Kirche erneuert werden. Bretter sind durchgebrochen, angefault oder weisen andere Schadstellen auf.

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Die St. Bartholomäuskirche in Röhrsdorf wird gegenwärtig aufgefrischt. So soll die schadhafte Dielung in der 1739 erbauten Kirche erneuert werden. Bretter sind durchgebrochen, angefault oder weisen andere Schadstellen auf.

Auch das Gestühl muss zum Teil neu befestigt werden. Beschäftigte der Tischlerei Förster aus Mautitz bei Riesa sowie Helfer der Kirchgemeinde erledigen diese Arbeiten. „Voraussichtlich soll Ende März die Sanierung abgeschlossen sein“, sagt Pfarrer Christoph Rechenberg.

Besonderes Augenmerk legen die Bauleute auf die sechs Stützen der Emporen. Sie müssen angehoben werden, da sich am Boden Feuchtigkeit ausgebreitet hat und die Balken beeinträchtigte. „Es werden Bleifolien daruntergeschoben, die Schutz gegen die aufsteigende Nässe bieten sollen“, bemerkt der Pfarrer. Die Röhrsdorfer Kirche ist deshalb zurzeit für den Besucherverkehr geschlossen.

In diesem Jahr begeht das Gotteshaus sein 275-jähriges Jubiläum . Aus diesem Anlass findet im Herbst eine Ausstellung zur Geschichte dieser barocken Saalkirche statt.

Bekannt ist das Bauwerk durch den berühmten Kanzelaltar, der von Hofbildhauermeister Benjamin Thomae geschaffen wurde. Auch der schwebende Taufengel stammt von diesem Künstler. (DH)