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Kirchgemeinde verabschiedet Pfarrer Große

Zahlreiche Gäste haben die Gelegenheit genutzt, sich bei Matthias Große für die sieben gemeinsamen Jahre zu bedanken.

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Von Peggy Zill

Gestern hielt Matthias Große seinen vorerst letzten Gottesdienst in Marbach. Nach mehr als sieben Jahren als Pfarrer in der Marienkirchgemeinde zieht er mit seiner Familie nach Glauchau.

Mehr als 150 Leute kamen in die Turnhalle nach Marbach, um sich zu verabschieden. Wie viel der Pfarrer in der Gemeinde erreicht hat und welch’ bleibenden Eindruck er hinterlässt, ging aus den zahlreichen Reden hervor. Die Ortsvorsteherin von Marbach Heidrun Zill bedankte sich für seine Einsatzbereitschaft und die Türen, die er geöffnet hat. „Sie haben die Marbacher näher zusammengebracht.“ Der Sportverein des Dorfes erinnerte an die Fußball-Europa- und Weltmeisterschaft, die zum ersten Mal in der Pfarrscheune übertragen wurden. Der Sportverein habe selten so eng mit der Kirche zusammengearbeitet. Als Dank bekam Große einen Vorlegeklotz für sein Auto. Zur Erinnerung an seinen Wagen, der aus der Pfarrscheune über die Straße bis in den Bach gerollt war.

Lassen ihn nicht gerne gehen

Bernd Emmrich überbrachte die besten Wünsche im Namen der Gemeinde Striegistal. Er bedanke sich vor allem für die gute Zusammenarbeit der Kirchgemeinde mit dem Jugendclub. „Wir lassen Dich nicht gerne gehen“, fasste Pfarrer Daniel Mögel aus Pappendorf zusammen, was alle Anwesenden dachten. Die beiden haben als Amtsbrüder gemeinsam viel erlebt. Mögel lobte seinen Ideenreichtum und seinen Mut, die Dinge anzupacken. In Großes Amtszeit wurden die Kirchen in Marbach, Etzdorf und Gleisberg saniert. Dafür dankte ihm auch die Stadt Roßwein. Der stellvertretende Bürgermeister Hubert Paßehr überbrachte die Grüße von der Stadtverwaltung und überreichte eine Flasche „Roßwein“. Matthias Große dankte wiederum für die finanzielle Unterstützung der Stadt bei Rüstzeiten, trotz der leeren Stadtkasse.