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Kirnitzschtal will mehrÜbernachtungen

Kirnitzschtal. In die Debatte um den Tourismusschalter im Bahnhof von Bad Schandau kommt wieder neue Bewegung. Die Gemeinde Kirnitzschtal erklärte vor Monaten den Austritt aus dieser touristischen Einrichtung.

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Kirnitzschtal. In die Debatte um den Tourismusschalter im Bahnhof von Bad Schandau kommt wieder neue Bewegung. Die Gemeinde Kirnitzschtal erklärte vor Monaten den Austritt aus dieser touristischen Einrichtung. Jetzt offenbar gibt es Überlegungen, sich wieder daran zu beteiligen, allerdings nur, wenn der Schalter nicht mehr durch den Tourismusverband geführt wird, betont Kirnitzschtals Bürgermeister Robert Läsker (CDU). Die Gemeinde hatte sich mit dem Verband überworfen, zog sogar eine Mitgliedschaft im Tourismusverein Elbsandsteingebirge in Erwägung

Es sei beispielsweise vorstellbar, dass diese touristische Einrichtung von den anliegenden Gemeinden Porschdorf, Rathmannsdorf und Reinhardtsdorf-Schöna in Eigenregie übernommen wird. Sollte dies der Fall sein, denkt auch Kirnitzschtal wieder über eine Beteiligung nach. Allerdings muss diese Variante erst geprüft werden. Offenbar gingen die ursprünglichen Pläne der Kirnitzschtaler doch nicht auf, die Vermarktung ihrer Fremdenzimmer ausschließlich aus eigener Kraft zu betreiben. Beteiligen sie sich wieder an dem Schalter, werden sie auch wieder in das Zentrale Vermittlungssystem aufgenommen, so der Bürgermeister. Ziel der Gemeinde ist es, die Übernachtungszahlen weiter zu steigern. Geplant ist, die Werte von 2001 wieder zu erreichen. Da standen noch stolze 85 000 Übernachtungen zu Buche. (SZ/aw)