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Pirna

Kirnitzschtal eine Woche länger gesperrt

Die Baumfällungen entlang der Kirnitzschtalstraße sind abgeschlossen. Jetzt müssen noch einige Kollateralschäden repariert werden.

Neue Ansicht im Kirnitzschtal. Der Borkenkäfer wird weitere Fichten töten, fürchten Experten.
Neue Ansicht im Kirnitzschtal. Der Borkenkäfer wird weitere Fichten töten, fürchten Experten. © Nationalpark/Rößler

Für Autos bleibt die Kirnitzschtalstraße noch bis zum 9. April, dem Gründonnerstag,  gesperrt. Darüber informiert die Nationalparkverwaltung. Die Sperrung dauert somit eine Woche länger als ursprünglich geplant. Der öffentliche Nahverkehr ist davon nicht betroffen. Linienbusse dürfen schon in der kommenden Woche wieder passieren. 

Gesperrt ist der Abschnitt zwischen dem Lichtenhainer Wasserfall und der Neumannmühle. Der obere Straßenabschnitt zwischen dem Abzweig nach Ottendorf und der Räumichtmühle bei Saupsdorf ist schon seit dem 16. März wieder frei. 

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Seit Mitte Februar haben Spezialfirmen im Kirnitzschtal unter großem Aufwand Bäume gefällt. Zahlreiche Fichten, die durch den Borkenkäfer abgestorben waren, mussten aus den Hängen geborgen werden.  Früher oder später wären die toten Bäume sonst auf die Straße gestürzt. Teilweise kam dabei ein Kran mit einem 70 Meter langen Ausleger zum Einsatz. An den besonders steilen Hängen konnten die gefällten Stämme nicht einfach liegen gelassen werden, wie das sonst im Nationalpark üblich ist, um der Natur neue Nahrung zu geben. Mit fortschreitender Zersetzung wäre sie sonst irgendwann abgerutscht. 

Kaputte Leitplanke an der Kirnitzschtalstraße: Die Schäden werden jetzt repariert. 
Kaputte Leitplanke an der Kirnitzschtalstraße: Die Schäden werden jetzt repariert.  © Mike Jäger

Diese von der Nationalparkverwaltung beauftragten Arbeiten wurden fristgemäß beendet. Die zusätzliche Zeit ist nun nötig, um einige Kollateralschäden zu beheben. In einigen besonders gefährlichen Abschnitten mussten die Baumpfleger die Stämme auf die Straße fallen lassen. Dadurch wurde die Leitplanke abgerissen. Das wird jetzt repariert.  

Das Aussehen des Kirnitzschtals hat sich durch die Baumfällungen teils erheblich verändert. Die Nationalparkverwaltung bittet dafür um Verständnis. Teils sind durch die fehlenden Bäume sehr helle Bereiche entstanden, an vielen Stellen sind die Felspartien des Kirnitzschtals wieder deutlich sichtbar.

Die Nationalparkverwaltung geht zudem davon aus, dass im Laufe des Jahres noch weitere Fichten dem Borkenkäfer zum Opfer fallen. Auch entlang der Kirnitzschtalstraße  muss dann weiter gefällt werden. Insofern könnten die jetzigen Verkehrssicherungsmaßnahmen leider nur vorläufig als abgeschlossen gelten.

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