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Kita feiert Richtfest für den Erweiterungsbau

Neben dem neuen Anbau selbst gibt es auch für die Eltern neu eingerichtete Parkplätze an der Kindereinrichtung.

Von Grit Lobstein und Anja Beutler

Es ist nicht zu übersehen: Der Anbau der DRK-Kindertagesstätte Märchenland ist gewachsen. Aktuell steht der Rohbau und bis zum neuen Schuljahresbeginn werden die geplanten zwölf neuen Krippenplätze auch fertig sein. Damit verfügt die Kindertageseinrichtung in Oderwitz dann über 36 Krippenplätze. Eine nötige Erweiterung, wie die Nachfrage der Eltern im Ort in den vergangenen Jahren bewiesen hat. Die Kosten für den Bau betragen 273 000 Euro, die zum überwiegenden Teil über Fördermittel abgedeckt werden können. Auch die Gemeinde selbst und das DRK als Träger haben eigene, angesparte Gelder für den Bau beigesteuert.

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Zum Erweiterungsbau hinzu ist zudem eine Löschwasserzisterne im Garten für 15 000 Euro gekommen. Auch diese ist bereits fertig. „Bei den Bauarbeiten dazu sah das aus wie die Vorbereitungen für einen Swimmingpool“, scherzte Bürgermeisterin Adelheid Engel (parteilos) erst kürzlich im Rat. Was da an Erde bewegt werden musste, sei schon gewaltig gewesen. Aber mit der neuen Zisterne sorge man auch für mehr Sicherheit.

Wichtig für den Kindergarten und die Eltern selbst ist auch eine weitere Ergänzung, die im Zuge der Bauarbeiten nun abgeschlossen worden ist: Auf einem von der Gemeinde neu erworbenen Grundstück von 1 000 Quadratmetern entstanden jetzt fünf Elternparkplätze und von dort aus ein völlig neuer Haupteingang zur Kita.

So viel Fortschritt beim Bauen ist freilich auch Grund genug, um ein ordentliches Richtfest zu feiern. Und so schlug der Oderwitzer Allgemeinmediziner Gottfried Hanzl beim Festakt in der vergangenen Woche den letzten Nagel ein und der Bau wurde in Zimmermannsmanier geweiht. „Die Arbeiten verlaufen problemlos“, freut sich Adelheid Engel, die Bürgermeisterin von Oderwitz. Schließlich findet der gesamte Bau während des normalen Kindergartenbetriebes statt.

Seit November vergangenen Jahres wird an der Einrichtung gebaut. Eigentlich hatte es schon früher losgehen sollen, doch Klärungsbedarf zum Abstand des Nachbargrundstückes und damit einhergehende unvorhergesehene Kostenerhöhungen hatten die Baugenehmigung verzögert.