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Dresden: Wer darf ab Montag in die Notbetreuung?

Ab Montag gibt es mehr Eltern, die das Angebot nutzen können. Wer dazu berechtigt ist, ändert sich.

Die Notbetreuung läuft weiter.
Die Notbetreuung läuft weiter. © Daniel Reinhardt/dpa

Dresden. Die Stadt weitet die Gruppe der Personen aus, die Anspruch auf eine Notbetreuung ihrer Kinder in einer Kita haben. Anlass dafür ist die neue Corona-Allgemeinverfügung des Freistaats vom Freitag. 

Zu den systemrelevanten Berufen gehören damit nun unter anderem auch Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater, Gerichtsvollzieher, Bestatter, Verkäuferinnen und Verkäufer, Handwerker und Tierpfleger.

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Ein Anspruch auf die Notfallbetreuung liegt nur vor, wenn beide Eltern in systemrelevanten Berufen tätig sind. Ausnahmsweise besteht auch ein Anspruch, wenn nur einer der Eltern in folgenden Bereichen tätig ist: Gesundheitsvorsorge und Pflege,  Rettungsdienst (einschließlich Berufsfeuerwehr),  Öffentlicher Personennahverkehr, Polizei- und Justizvollzugsdienst, Schuldienst und Kindertagesbetreuung, Schüler in Abschlussklassen mit eigenen betreuungspflichtigen Kindern, Kommunal- oder Staatsverwaltung (sofern man mit Aufgaben der Bekämpfung der Corona-Pandemie betraut ist). Voraussetzung für den Anspruch auf Notbetreuung ist allerdings, dass eine Betreuung durch den anderen Elternteil nicht abgesichert werden kann.

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Fragen dazu beantwortet der Kita-Eigenbetrieb der Stadt telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 7 und 14 Uhr unter der Rufnummer 0351 4885111. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.dresden.de/kita.

In den rund 180 kommunalen Kitas und Horte des Eigenbetriebes Kindertageseinrichtungen wurden bisher pro Tag rund 1.172 Kinder betreut. Weitere 173 Kinder besuchten Tageseltern. Im regulären Betrieb wären es knapp 31.000 Kinder.

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