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Klare Siege für Landesliga-Klubs

SC Freital und Motor Wilsdruff gewinnen ihre nächsten Testspiele. Wilsdruffer melden zudem einen Neuzugang.

Auch im Testspiel hoch konzentriert: Freitals Benjamin Sturm beim Sieg gegen den SV Wesenitztal am Freitagabend.
Auch im Testspiel hoch konzentriert: Freitals Benjamin Sturm beim Sieg gegen den SV Wesenitztal am Freitagabend. © Egbert Kamprath

Fußball-Landesligist SC Freital überzeugt in der Vorbereitung weiterhin mit sehenswerten Partien. Gegen den SV Wesenitztal setzte sich die Mannschaft von Trainer Knut Michael am Freitagabend souverän mit 3:0 (2:0) durch. Marian Weinhold (30./Handelfmeter), Markus Weise (34.) und Erik Schütze (72.) erzielten die Tore. „Insgesamt eine gute Leistung, wir haben kaum eine Chance zugelassen“, sagte Michael. „Nach einigen Wechseln ging in der zweiten Halbzeit der Spielfluss flöten. Wir hätten trotzdem noch ein, zwei Tore nachlegen können.“

Auch Wesenitztals Coach Uwe Rahle war mit den 90 Minuten zufrieden: „Wir hätten ein Tor verdient gehabt. Die Partie war recht bissig, hatte keinen Freundschaftsspiel-Charakter. Aber das ist klar, bei den Freitalern saßen viele Spieler draußen, die ihre Chance nutzen wollen.“

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Die SG Motor Wilsdruff setzte sich am Sonnabend zu Hause gegen Eintracht Dobritz, Aufsteiger in die Dresdner Stadtoberliga, mit 6:0 (3:0) durch. Domenik Kohl (11.), Lucas Lucius (14.), Roma Stührenberg (42.), Tom Hartung (49.), Antonio Knop (50.) und Tim Wollmann (71.) waren erfolgreich. Neu im Kader der SG Motor steht der 28 Jahre alte Defensivspieler Hendrik Weiße, der unter anderem für Weixdorf, Laubegast und den BSC Freiberg schon spielte.

Überraschungs-Kick für Empor

Der VfL Pirna-Copitz testete innerhalb von drei Tagen zweimal gegen Teams aus der Landesklasse Ost. Beim SC Borea unterlag der Landesligist mit 1:2 (Pirnaer Tor: Philip Heineccius), am Sonnabend behielt der VfL im Willy-Tröger-Stadion gegen den BSV 68 Sebnitz mit 2:0 (1:0) die Oberhand.

Kay Weska (41.) sorgte für die Pausenführung, der zweite Treffer wurde BSV-Keeper Dominik Oppitz als Eigentor zugeschrieben (82.). „Wir haben uns wesentlich besser als beim Spiel in Dresden verkauft, uns aber zu wenig klare Chancen herausgespielt“, sagte Trainer Frank Paulus. „Es ist definitiv noch Luft nach oben, da muss noch mehr kommen.“

Am kommenden Sonnabend soll in Pirna-Copitz ein Blitzturnier über die Bühne gehen. Eingeladen sind die Wilsdruffer Landesliga-Kicker und die Bundesliga-A-Junioren der SG Dynamo Dresden.

Landesklassen-Team SV Bannewitz behielt im ersten Testspiel gegen den FC Dresden (Stadtliga A) mit 8:0 (4:0) die Oberhand. „Eine zu diesem frühen Zeitpunkt ansprechende Leistung, die wir nicht überbewertet haben, die man aber auch erst einmal bringen muss“, sagte SVB-Sportchef Jens Hieckmann.

Anspruchsvoller war dann am Sonnabend schon das Gastspiel in Cossebaude, zumal sich der Dresdner Stadtoberligist nach dem 1:10 eine Woche zuvor gegen den SC Freital II unbedingt rehabilitieren wollte. Am Ende reichte es für die Bannewitzer zu einem 2:2 (1:1). Beide Treffer gingen auf das Konto von Markus Stephan.

Die Freitaler SC-Reserve behauptete sich im Test gegen den SSV Turbine Dresden mit 2:1 (1:1). Der Stadtoberligist war durch Christian Heller in Führung gegangen, Eric Zimmermann und Aaron Wartenberg drehten mit ihren Toren die Partie. Erschwerend kam hinzu, dass die Gastgeber ab der 37. Minute in Unterzahl spielen mussten, weil sich Sascha Altenburger eine überflüssige Ampelkarte eingehandelt hatte. „Fast eine Stunde in Unterzahl, bei diesen Temperaturen, war eine große Herausforderung. Die Jungs haben es aber gut gemacht, so dass man die Unterzahl nicht wirklich merkte“, sagte Freitals Trainer Jens Wagner.

Zu einem unerwarteten Testspiel kam der Hartmannsdorfer SV Empor, der beim Dresdner SC als Kontrahent einsprangen, weil der FC Lauchhammer dem DSC kurzfristig abgesagt hatte. Adib Al Akied und Julius Wetzel brachten die Landeshauptstädter vor der Pause mit 2:0 in Führung, nach dem Wechsel gelang Oliver Behge lediglich noch der Anschlusstreffer. Empor fehlten fünf Stammkräfte, darunter der torgefährliche Kapitän Normen Bendix.

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