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Klassiker im Museumskino

Wenn die Lichter ausgehen und der alte „Ernemann VII B“ im Hintergrund zu rattern anfängt, wird es gemütlich im Museumskino der Technischen Sammlungen Dresden. Die Filme sind genauso antik wie der Vorführapparat, das Museumsstück.

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Von Dörte Grabbert

Wenn die Lichter ausgehen und der alte „Ernemann VII B“ im Hintergrund zu rattern anfängt, wird es gemütlich im Museumskino der Technischen Sammlungen Dresden. Die Filme sind genauso antik wie der Vorführapparat, das Museumsstück. Im Oktober vergangenen Jahres flimmerten die ersten Oldies wie „Nosferatu“ über die kleine Leinwand. Mit großem Erfolg, wie sich herausstellt: „Das Kino war nie leer. Viele Filme waren sogar ausverkauft“, sagt Maren Dose, Pressesprecherin der Technischen Sammlungen Dresden. Deshalb wird jetzt in jedem Quartal eine andere Klassikerreihe gestartet. „Oscar-Reif“ heißt die neue Serie.

„Wir zeigen Filme der 30er und 40er Jahre, die zwar für einen Oscar nominiert wurden, aber keinen bekamen“, sagt Maren Dose. Eine schöne Auswahl wurde getroffen. So gibt es am Sonnabend 15 Uhr „Ninotschka“ aus dem Jahr 1939 unter Regie von Ernst Lubitsch mit Greta Garbo in der Hauptrolle zu sehen.

In der Geschichte wird durch die Liebe zu einem französischen Grafen aus der strengen sowjetischen Kommissarin Ninotschka eine ausgelassene und lebenslustige Frau.

Weitere Vorstellungen: Menschen im Hotel“: Freitag, 7. Februar, 20 Uhr und Sonnabend, 8. Februar, 15 Uhr.„Citizen Kane“: Freitag, 21. Februar, 20 Uhr und Sonnabend, 22. Februar, 15 Uhr. Die Spur des Falken“: Freitag, 7. März, 20 Uhr und Sonnabend, 8. März, 15 Uhr. „Ritt zum Ox-Bow“: Freitag, 21. März, 20 Uhr und Sonnabend, 22. März, 15 Uhr. Eintrittspreise: vier und drei Euro.Kartenreservierungen: 3 14 41 10 oder 3 14 41 34.

www.tsd.de