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Klein, aber fein

über den Hohnsteiner Weihnachtsmarkt

Katarina Lange

Jetzt hat die Weihnachtsstimmung auch mich gepackt. Nein, nicht der Striezelmarkt in Dresden hat dafür gesorgt. Geschafft hat das der Weihnachtsmarkt in Hohnstein. Und zwar mit seiner familiären Atmosphäre. Hier muss man sich nicht mit ausgefahrenen Ellbogen zu den Ständen durchkämpfen oder in einer langen Schlange auf einen Glühwein warten. Nein, hier geht es ganz beschaulich zu. Die Händler kennen sich, es bleibt immer Zeit für einen Schwatz mit den Kunden. Viele haben sich historische Gewänder übergeworfen. Das gefällt besonders den Kindern. Und auch der Weihnachtsmann sieht nicht aus wie aus der Retorte. Sein Bart ist etwas schmutzig, sein roter Mantel ebenfalls. Für jedes Kind, das staunend oder auch verängstigt vor ihm steht, nimmt er sich einen Moment. Mit Massenabfertigung wie auf dem Striezelmarkt hat das nichts zu tun – zum Glück. Das alles macht den Hohnsteiner Weihnachtsmarkt so charmant. Die Konkurrenten in den größeren Städten könnten sich davon ruhig eine Scheibe abschneiden. Sonst bleibt die Weihnachtsstimmung ganz auf der Strecke.

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