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Meißen

Kleine Dörfer können groß abräumen

Das Projekt „Unser Dorf hat Zukunft“ widmet sich dem Leben im ländlichen Raum. Dabei gibt es nicht nur finanzielle Hilfe.

Am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ können Dörfer mit bis zu 3.000 Einwohnern teilnehmen. Mitmachen lohnt sich.
Am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ können Dörfer mit bis zu 3.000 Einwohnern teilnehmen. Mitmachen lohnt sich. ©  dpa / Symbolbild

Landkreis Meißen. Wie sieht das Leben auf dem Dorf in Zukunft aus? Mit welchen Ideen lässt sich der ländliche Raum stärken? Und wie kann das Zusammenleben kleiner Dorfgemeinschaften verbessert werden?

Mit all diesen Fragen beschäftigt sich der Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, den Thomas Schmidt (CDU), Staatsminister für Regionalentwicklung, am Mittwoch zum bereits elften Mal gestartet hat. Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stehen laut Angaben der Regierung engagierte Einwohner, die ihr Dorf attraktiver machen und die Dorfgemeinschaft festigen.

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Die Leistung der Dörfer wird anhand der jeweiligen Ausgangslage und den individuellen Möglichkeiten bewertet. Entscheidend sind die Aktivitäten der Menschen, ihr Dorf gemeinsam lebendig zu gestalten.

Mehr Zusammenhalt

„Mit dem Wettbewerb wollen wir das Miteinander im Dorf und die Entwicklung gemeinsamer, kreativer Projekte unterstützen“, sagt Minister Thomas Schmidt. „Im Idealfall ziehen Bürger, Unternehmen, Vereine und die Gemeinde an einem Strang und finden individuelle Lösungen im Dorf. Diese Leistungen würdigen wir im Wettbewerb“, so Schmidt weiter. 

Jedes Dorf sei besonders, deshalb rufe er auch alle Dörfer auf, „sich zu beteiligen und die Anregung und den Schwung aus dem Wettbewerb für sich zu nutzen.“ Zudem biete der Wettbewerb eine Neuerung, die den Dörfern weitere Unterstützung bietet.

Erstmals wird den teilnehmenden Orten mit der „Dorfwerkstatt“ eine professionelle Begleitung während des Wettbewerbs angeboten. Dörfer, die eine „Dorfwerkstatt“ durchführen wollen, erhalten die Unterstützung kostenfrei und direkt im Ort in Form von moderierten Workshops und fachlicher Expertise, um ihre Projekte zu entwickeln. Laut Staatsminister Thomas Schmidt soll die „Dorfwerkstatt“ die Kommunikation im Dorf verbessern und die gemeinsame Entwicklung von Projekten ermöglichen.

Am Wettbewerb teilnehmen können Dörfer mit bis zu 3.000 Einwohnern. Die Teilnahme kann in Abstimmung mit der Gemeinde selbst erledigt werden, zum Beispiel durch den Ortschaftsrat. Auf die Sieger warten Preise von bis zu 5.000 Euro. 

Auch Teilnehmer zurückliegender Wettbewerbe können erneut mitmachen. Der Wettbewerb läuft über drei Etappen – in den Landkreisen im Jahr 2020, im Landesvergleich im Jahr 2021 und auf Bundesebene im Jahr 2022. Ansprechpartner für die Kreiswettbewerbe sind die Landratsämter. Anmeldeschluss ist der 29. Mai 2020. (SZ)

Alle Informationen zum Wettbewerb gibt er hier.