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Kletterer stürzt im Zittauer Gebirge ab

Der Mann war von einem Felsen bei der Oybiner Sprungschanze zehn Meter in die Tiefe gefallen. Die Ursache konnte bereits geklärt werden.

Die Besatzung des Rettungshubschraubers flog den Verletzten ins Görlitzer Klinikum.
Die Besatzung des Rettungshubschraubers flog den Verletzten ins Görlitzer Klinikum. © xcitepress

Ein Kletterer ist am Donnerstagnachmittag von einem Felsen bei der Oybiner Schanze gestürzt. Um 16.08 Uhr ging der Notruf bei der Rettungsleitstelle Hoyerswerda ein, die neben Notarzt, Rettungsdienst und Bergwacht auch den Rettungshubschrauber alarmierte - gleichzeitig. Sie fanden den Kletterer mit schweren, aber nicht lebensdrohlichen Verletzungen vor, wie ein Sprecher der Polizei berichtet, die ebenfalls zum Einsatzort fuhr.

Der 42-Jährige war mit mindestens einem weiteren Kletterer unterwegs, der ihn beim Aufstieg von unten sicherte. Der Unfall passierte, als er bereits auf dem Felsen stand. "Der Mann löste die Sicherung und stürzte nach hinten zehn Meter Tief", erklärt der Sprecher. Die Polizisten untersuchten die Kletterausrüstung des Kletterers, der aus dem Zittauer Raum stammt. "Sie war in Ordnung." Ein Fremdverschulden kann damit ausgeschlossen werden.

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Die Besatzung des Rettungshubschraubers flog den Patienten schließlich aufgrund seiner schweren Verletzungen ins Görlitzer Klinikum. Nach etwa anderthalb Stunden war der Einsatz beendet.

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