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Kletterpause für Ebersbacher

Die Grundschule hat eine neue Attraktion: eine Kletterwand. Hoch hinaus geht es auf der aber nicht in erster Linie.

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© nikolaischmidt.de

Von Jenny Thümmler

Die Kinder sind nicht zu halten. Kaum dürfen sie auf die neue Kletterwand an der Grundschule Schöpstal in Ebersbach, hängen sie schon fröhlich an den bunten Griffen und klettern in die Höhe. Dabei ist das neue Geschenk des Schulfördervereins eigentlich eine Boulderwand. Dort wird nur in Absprunghöhe geklettert, sodass eine Sicherung mit Seilen unnötig ist. Griffe in verschiedenen Farben zeigen die vorgegebenen Routen an. Das Ziel ist, horizontal rings um die ganze Anlage zu klettern. „Wir haben überlegt, was noch gut für die Pausengestaltung auf dem Schulhof passt“, sagt Christian Irrgang, Vorsitzender des Schulfördervereins. „Und da ich mit meinen Kindern selbst oft klettere, war die Idee schnell geboren.“

Acht Kletterfelder stehen den Kindern nun an der Wand am Schulhof zur Verfügung, umgeben von einer dicken Hackschnitzelschicht als Abfederung, falls doch mal ein Griff daneben geht. 2 500 Euro hat der Verein für alles lockergemacht, ein großer Brocken für die Vereinskasse. Das Geld kommt aus Spenden und Beiträgen der 70 Fördervereinsmitglieder. Dazu haben die Vereine Alkanti und der Deutsche Alpenverein beim Aufbau geholfen, auch die Gemeinde Schöpstal und die Firma Lemberg. „Die viele Unterstützung war toll“, freut sich Christian Irrgang. „Dafür bedanken wir uns ganz herzlich.“