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Klingenberg erwartet Einnahmeplus

Steuern sind die wichtigste Geldquelle für die Kommune. Ein großer Batzen kommt von der Lohn- und Einkommenssteuer.

Von Franz Herz

Wer seine Steuererklärung für die Lohn- oder Einkommenssteuer ans Finanzamt schickt, macht damit drei Leuten eine Freude. Das sind die Finanzminister von Bund und Freistaat. Sie kassieren von der Steuer 85 Prozent. Über die restlichen 15 Prozent freut sich in Klingenberg Carlo Schütze, der Abteilungsleiter Finanzen der Gemeinde. Das ist dort ein erheblicher Posten. Schütze geht davon aus, dass der Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer dieses Jahr 1,42 Millionen Euro ausmacht. Und er erwartet, dass diese Einnahme in den kommenden Jahren stetig steigen wird.

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Es gibt eine zweite Steuer, an der ebenfalls die Gemeinden einen kleinen Anteil haben. Das ist die Umsatzsteuer. Die bringt der Gemeinde dieses Jahr voraussichtlich 217 500 Euro in die Kasse. Für diese Steuern werden erst die Einnahmen für den ganzen Freistaat zusammengerechnet und davon erhält die Gemeinde ihren Anteil.

Es gibt andere Steuern, welche die Gemeinde direkt festlegen kann und auch selbst kassiert. Die Wichtigste davon ist die Grundsteuer. Dabei nimmt Klingenberg 70 000 Euro für die landwirtschaftlichen Grundstücke ein. Diese Summe bleibt auch in den kommenden Jahren gleich. Anders sieht es mit der Grundsteuer für die bebauten Flächen aus. Dafür rechnet Klingenberg dieses Jahr mit 531 000 Euro Einnahmen und erwartet in den nächsten Jahren jeweils eine Steigerung um 10 000 Euro. Diese Steigerung kommt daher, dass das Finanzamt regelmäßig Grundstücke neu einschätzt, wenn sie zum Beispiel bebaut oder die Gebäude modernisiert wurden. Dann steigen ihr Wert und folglich auch die Grundsteuerbelastung. Die in Klingenberg heftig umstrittene Hundesteuer bringt übrigens im Jahr ganze 12 200 Euro ein.