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Klinikum rechnet mit mehr Demenzkranken

Görlitz. Das Städtische Klinikum stellt sich auf mehr Demenzpatienten in der Zukunft ein. Daher schult es jetzt seine Ärzte im Umgang mit ihnen. Wie das Unternehmen mitteilt, soll dadurch die fachliche und menschliche Begleitung dieser Patienten im Krankenhaus verbessert werden.

Görlitz. Das Städtische Klinikum stellt sich auf mehr Demenzpatienten in der Zukunft ein. Daher schult es jetzt seine Ärzte im Umgang mit ihnen. Wie das Unternehmen mitteilt, soll dadurch die fachliche und menschliche Begleitung dieser Patienten im Krankenhaus verbessert werden. Die Weiterbildung führt das Geriatriezentrum am Görlitzer Klinikum durch. In den vergangenen Monaten nahmen bereits die Pflegekräfte des Klinikums an der Fortbildungsreihe „Brennpunkt Demenz“ teil.

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Laut Prognosen wird der Anteil der Patienten in deutschen Krankenhäusern, die älter als 70 Jahre sind, bis 2030 auf mehr als 70 Prozent steigen. Laut Statistischem Bundesamt dürften bis 2015 im Kreis Görlitz von 100 000 Einwohnern 2 992 Menschen an Demenz oder Alzheimer erkrankt sein, bei der heutigen Einwohnerzahl im Kreis von knapp 265 000 wären das rund 8 000 Erkrankte. „Das ist eine Herausforderung, auf die sich Ärzte und Pflegekräfte gut vorbereiten müssen“, sagt Dr. Stefan Zeller, Leiter des Geriatriezentrums, das ein Netzwerk im Landkreis knüpft, um die Versorgung von Menschen mit Demenz zu verbessern. (SZ)

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