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Klippensteiner Bilderschatz gehoben

Werke von Karl Stanka sind nun erstmalig für jedermann einsehbar. Jetzt wird das Projekt vorgestellt.

Von Thomas Drendel
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Klaus Schönfuß hat mehr als ein Jahr an dem Projekt gearbeitet. Alles ehrenamtlich. Jetzt sind gut 600 Bilder, darunter mehr als 300 Stadtansichten von Radeberg, auf Wikimedia abrufbar.
Klaus Schönfuß hat mehr als ein Jahr an dem Projekt gearbeitet. Alles ehrenamtlich. Jetzt sind gut 600 Bilder, darunter mehr als 300 Stadtansichten von Radeberg, auf Wikimedia abrufbar. © René Plaul

Unzugänglich und nur von wenigen beachtet lagerte der Schatz hinter den Mauern von Schloss Klippenstein: In Stahlschränken waren gut 600 Bilder von Karl Stanka aufgereiht. Lediglich 2009 gab es eine Ausstellung mit einer kleinen Auswahl. Dabei faszinieren die Zeichnungen und Gemälde. Sie zeigen, wie es in den 1920er-Jahren in Radeberg zuging. Zu sehen sind enge Gassen, verwinkelte Innenhöfe oder wartenden Pferdefuhrwerke vor dem Radeberger Bahnhof. Die Werke müssen öffentlich zugänglich gemacht werden, sagte sich Klaus Schönfuß. Der Radeberger hatte bereits eine Biografie über den Maler geschrieben und auch in der Online-Enzyklopädie Wikipedia veröffentlicht.

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