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Klipphausen will neue Oberschule

Die Gemeinderäte beraten jetzt über Träger, Standort und auch Risiko des Vorhabens.

Von Dieter Hanke

Noch ist nichts entschieden. Doch auch viele der Klipphausener Gemeinderäte befürworten den Neubau einer Oberschule im Territorium. Damit sollen jungen Leuten weite Schulwege nach auswärts erspart bleiben und sie sollen in den Dörfern aufwachsen und später auch in den Betrieben in der Gemeinde ihre berufliche Perspektive haben. Mit großem Interesse verfolgen Räte und Gäste auf der kürzlichen Gemeinderatssitzung die Vorstellung einer Projektstudie für eine neue Oberschule. Architekt Jamal Nasr aus Hühndorf hatte diese erarbeitet. In den nächsten Wochen und auch in kommenden Ratssitzungen werden sich die Räte damit befassen. „Es geht um Erfolgsaussichten und Machbarkeit, aber auch um Risiken so eines Großvorhabens“, sagte Bürgermeister Gerold Mann.

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Chancen werden vor allem einer Schule in freier Trägerschaft mit der Ausrichtung auf Wirtschaft, Technik und Umwelt eingeräumt, wobei aber die Gemeinde und Unternehmen im Territorium da Mitspracherecht haben sollen. Aber auch eine öffentliche Schule sei eventuell möglich, wobei allerdings da die prognostizierten Schülerzahlen ab 2021/22 nur knapp 40 Fünftklässler ausweisen und damit unter dem Mindestbestand liegen.

Im Gespräch ist eine zweizügige Oberschule mit Turnhalle und Sportplatz. Bis für etwa 330 Schüler soll diese ausgelegt sein. De Kosten für das Vorhaben werden auf zehn Millionen Euro geschätzt. Vorerst vier Standort-Varianten in Ullendorf, Taubenheim und Naustadt wurden ausgewählt, die jetzt geprüft werden. Die Projektstudie weist auch aus, dass bestehende Nachbarschulen in Meißen, Nossen, Wilsdruff oder Cossebaude durch den Klipphausener Bau nicht gefährdet seien, was die Schülerzahlen anbelangt.