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Klostergeschichte(n) im Küsterhaus

Mochau. Klostergeschichte(n) aus der Mark Meißen, erzählt und gezeigt in Vorträgen des Oschatzer Heimatautors Robert Schmidt, stehen im Mittelpunkt einer Veranstaltung am Sonntag. Diese beginnt um 13 Uhr im Mochauer Küsterhaus.

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Mochau. Klostergeschichte(n) aus der Mark Meißen, erzählt und gezeigt in Vorträgen des Oschatzer Heimatautors Robert Schmidt, stehen im Mittelpunkt einer Veranstaltung am Sonntag. Diese beginnt um 13 Uhr im Mochauer Küsterhaus. Die Vorträge gehen stündlich ab 13.30 Uhr los.

Trugen die Nonnen in Döbeln, wie es das Döbelner Heimatbuch von Emil Reinhold schreibt, wirklich weltliche Kleidung und konnten das Kloster verlassen, wann immer sie wollten? Stimmt die Legende, dass in Meißen um 1200 eine richtige Königin in ein Kloster zog? Wie organisierten sich die Mönche von Kloster Buch an den Ordensregeln vorbei zusätzliche Mahlzeiten? Diese und andere Episoden aus den Klöstern Altzella, Döbeln, Buch und Geringswalde sowie aus Meißen, Nimbschen oder Sornzig sind Gegenstand der etwa 40-minütigen Zeitreisevorträge von Robert Schmidt. Passend zum Ende der Klöster in der Reformationszeit haben sich auch die Torgauer Renaissancetänzer Frank und Johanna Rolle in prachtvollen Gewändern angekündigt, bei Kaffee und Kuchen kann das liebevoll gestaltete Küsterhaus mit seinen vielen musealen Ausstellungsstücken besichtigt und bestaunt werden. Die Mochauer Sommerkirche hat geöffnet, geführte Turmbesteigungen des Kirchturms werden angeboten, und eine 1523 aus dem Kloster in Sornzig entflohene Nonne wird nachdenklich machend die Geschichte ihrer Flucht erzählen. Gäste sind am Sonntag von 13 bis 17 Uhr nach Mochau eingeladen. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter Tel. 03435 928252. (DA)