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Kodersdorfer Unternehmenskultur

Steffen Gerhardt über die Gründung von Betriebsräten

Symbolbild
Symbolbild ©  André Schulze / Montage: SZ-Bildstelle

Dass die Meinung der Arbeitnehmer ihnen wichtig ist, das manifestiert die Geschäftsleitung des Kodersdorfer Borbet-Werkes mit der Gründung eines Betriebsrates. Ein Umstand, der in deutschen Betrieben nicht überall so erwünscht ist. Aber in Kodersdorf.

Denn etwas im Schatten der Aktivitäten des Felgenherstellers hat sich unweit von dessen Werk bereits im Februar ein anderer Betriebsrat gegründet. Gemeint ist der Airbus-Zulieferer Acosa, der laut IG Metall seitdem eine Arbeitnehmervertretung hat und schneller war als Borbet.

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Das ist nicht die einzige Neuigkeit aus dem Kodersdorfer Unternehmen. Auch mehr Nachwuchs soll ausgebildet werden.

Beide Betriebsräte begeben sich auf Neuland, müssen sich in die Materie Betriebsratsarbeit erst einfuchsen. Sie werden lernen, nicht nur Interessenvertreter, sondern manchmal auch Seelentröster zu sein. Stimmt die Chemie zwischen Arbeitnehmer und -geber, dann bleiben die großen Konflikte aus, und man kann sich auf das konzentrieren, was beide Seiten gemeinsam wollen: den Betrieb voranbringen. Dazu zählt auch, sich um die Belegschaft von morgen zu kümmern. Borbet will und muss die Lehrausbildung aufstocken, um weiter Fachkräfte beschäftigen zu können. Das sichert nicht nur den Standort, sondern auch dem Betriebsrat sein Mandat.

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