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Königsbrücker erobern ihre neue Turnhalle

Ein Jahr und acht Monate lang gehörte die Baustelle zu Königsbrück. Meter für Meter wuchs am Stadtrand die neue Zwei-Feld-Sporthalle. Gestern wurde sie eingeweiht – mit vielen offiziellen und vor allem lobenden Grußworten sowie jeder Menge Spaß bei jenen, die die Halle schon einmal testen durften.

Von Annett Kschieschan

Ein Jahr und acht Monate lang gehörte die Baustelle zu Königsbrück. Meter für Meter wuchs am Stadtrand die neue Zwei-Feld-Sporthalle. Gestern wurde sie eingeweiht – mit vielen offiziellen und vor allem lobenden Grußworten sowie jeder Menge Spaß bei jenen, die die Halle schon einmal testen durften. Ein modern ausgestatteter und sowohl für den Wettkampf- als auch für den Schulsport geeigneter Bau. Vor allem Letzerer war der Hauptgrund für die rund 5,9Millionen teure Investition. Die alte Königsbrücker Turnhalle war bereits 2006 gesperrt worden – aus Sicherheitsgründen. Die Königsbrücker Schüler fuhren zum Turnen mit dem Bus nach Schwepnitz. Eine Ausnahmeregelung, die der Kreis in Ermangelung anderer Alternativen gestattet hatte. Mit zeitlicher Befristung allerdings. Stadtrat und Verwaltung hatten sich in der Folge immer wieder für den Bau einer neuen Halle stark gemacht. Im Herbst 2009 rollte schließlich der erste Bagger an.

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Förderverein stellt sich vor

Für die Stadt ist die Investition aus mehreren Gründen wichtig. Die moderne, günstig gelegene Halle erhöht die Attraktivität der Arthur-Kießling-Mittelschule. In einem Anbau entstanden Unterrichtsräume für das kombinierte Fach Wirtschaft-Technik-Haushalt (WTH). Auch zum Kunst- und zum Bio-Unterricht werden die Mittelschüler künftig in den Neubau gehen. Aber auch sportliche Wettkämpfe sollen demnächst nach Königsbrück locken. Die neue Halle mit mehr als hundert Zuschauerplätzen macht es möglich. Für Freizeitsport soll ebenfalls Raum sein. „Für die Vereine der Stadt und ihres Umlandes ist eine Sporteinrichtung entstanden, die für Wettkampf- und Freizeitsport beste Bedingungen bietet“, so Kreissprecher Gernot Schweitzer.

Stadt, Landkreis und Freistaat haben sich das sportliche Gesamtpaket eine Menge kosten lassen. Allein aus den Fördertöpfen des Landes flossen 2.5Millionen Euro in die Turnhalle. Vereinbarungsgemäß zahlt die Stadt Königsbrück ihren Anteil am Turnhallenbau in drei Raten. In diesem Jahr werden 200 000 Euro fällig. Auch die verkehrstechnische Anbindung der Halle fällt in die Zuständigkeit der Kommune. – Alle, die gestern keine Zeit hatten, der neuen Sporthalle einen ersten Besuch abzustatten, können das am Wochenende nachholen. Dann wird unter anderem zum Kindersporttag und zur Präsentation verschiedener Sportarten eingeladen. Auch der Schulförderverein stellt sich vor.