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Studie zur Festungsbahn wird vorgestellt

Zwischen Königstein und dem Festungsplateau soll eine Bahn pendeln. Details dazu werden am Montag präsentiert.

Von Katarina Gust
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Von der Königsteiner Innenstadt per Bahn hinauf zur Festung. Ist das machbar?
Von der Königsteiner Innenstadt per Bahn hinauf zur Festung. Ist das machbar? © Marko Förster

In der Diskussion um die geplante Festungsbahn zwischen der Königsteiner Innenstadt und dem Plateau der Festung ist der nächste Schritt getan. Dieser betrifft die Machbarkeitsstudie, die die Stadt Königstein in Auftrag gegeben hatte. 

Die Ergebnisse, ob und wie das Großprojekt funktionieren würde, sollen in der nächsten Stadtratssitzung am Montag, dem 3. Februar, vorgestellt werden. 

Geplant ist, dass die Festungsbahn von einer Talstation an der Goethestraße in Königstein auf einer rund 1,2 Kilometer langen Trasse bis zur Festung fahren soll. Später ist vorgesehen, sie von dort bis zum Gewerbegebiet in Leupoldishain zu verlängern. Dort befindet sich ein großer Auffangparkplatz für die Besucher der Festung Königstein. In Leupoldishain plant das Rathaus auf lange Sicht ein Informations- und Erlebniszentrum Sächsische Schweiz mit etwa 1.000 Parkplätzen.

Es soll damit der zentrale Dreh- und Angelpunkt für Touristen in der Sächsischen Schweiz werden. Denn von Leupoldishain aus sollen die Ausflügler per sanfter Mobilität die Sächsische Schweiz erkunden - mit Bus und Bahn sowie der Festungsbahn. Die neue Anbindung soll zudem für eine Belebung der Königsteiner Innenstadt sorgen. Der Bau der Festungsbahn wird ein Millionenprojekt. Königstein bekommt dabei Unterstützung vom Freistaat und dem Landkreis. 

Stadtratssitzung am Montag, 3. Februar, 18.15 Uhr, im Treff-Punkt in Königstein.

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