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Kollmer Heimatverein braucht Unterstützung

Der Verein steht Jahr für Jahr allein auf weiter Flur. So kann es nach Ansicht von SZ-Redakteur Steffen Gerhardt nicht weitergehen.

© SZ-Montage

Bisher hat es der Heimat- und Touristikverein Kollm 19 Mal geschafft, mit dem Triathlonteam Niederschlesien den Stauseelauf zu organisieren. Einen Jubiläumslauf zum 20. soll es im kommenden Jahr geben. Aber es ist nicht nur der Lauf, der vorbereitet werden muss, auch die Strecke ist so herzurichten, dass die Läufer sie ohne Blessuren bewältigen. Dabei sehen sich die Kollmer jedes Jahr als alleinige Kämpfer auf weiter Flur. 

Wer ist denn nun verantwortlich für diesen Rundweg, der Mitte der 1990er Jahre als Naturlehrpfad angelegt wurde, zumindest ein Drittel davon? Das fragen sich die Vereinsmitglieder auch dieses Jahr wieder, bevor sie ihren Arbeitseinsatz starten. Auch mancher wanderlustige Urlauber am Stausee wundert sich über die Wildnis und meint, dass dieser Rundweg ein besseres Aussehen verdient hätte. 

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Rund 100 Sportler werden am Freitag zum Stauseelauf erwartet. Zuvor hat der Kollmer Verein aber noch einiges zu tun.

Zwar sorgen die Heimatfreunde mit ihrem jährlichen Einsatz dafür, dass der Weg nicht ganz zuwächst, aber das kann nicht die Lösung auf Dauer sein. Hilfe ist nötig – und das nicht nur vor dem Lauf. Denn der Verein besteht nicht nur aus „Haudegen“, wie Klaus Krüger einer ist. Er geht schon mal alleine los und macht den Weg um den Stausee ein stückweit frei. Was dem Verein, der 35 Mitglieder zählt, fehlt, ist junger Nachwuchs – und mehr Mitglieder, die sich in die Vorhaben hinein knien. Hexenbrennen, Drachenbootrennen und Silvesterlauf sind die weiteren Events des Heimatvereins.

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