merken

Feuilleton

Kommen wir so aus der Klimafalle?

Der Bestseller-Autor Jonathan Safran Foer empfiehlt: Milch, Eier, Fleisch nicht vor dem Abendessen.

Wer beim Frühstück und Mittagessen auf Tierprodukte verzichtet, verringert die persönliche Kohlendioxidbilanz um 1,3 Tonnen pro Jahr.
Wer beim Frühstück und Mittagessen auf Tierprodukte verzichtet, verringert die persönliche Kohlendioxidbilanz um 1,3 Tonnen pro Jahr. © Getty Images

Von Uwe Salzbrenner

Um Fleisch zu essen, sind wir Menschen verschwenderisch. 59 Prozent des verfügbaren Landes nutzen wir für den Anbau von Tierfutter, ein Drittel des von uns verbrauchten Süßwassers geht für die Tierzucht drauf. Die Tiere bekommen siebzig Prozent der weltweit hergestellten Antibiotika, was deren Wirksamkeit beim Menschen verringert. Um Fleisch essen zu können, sind Menschen gegen Tiere sehr, sehr rücksichtslos. Sechzig Prozent aller Säugetiere werden gezüchtet, um sie aufzuessen. In Industriestaaten geschieht auch dies fast ausschließlich industriell. Man darf sagen, die Rinder, Schweine, Hühner sterben qualvoll, nachdem sie qualvoll gelebt haben in diesen Anlagen. Das sehen die meisten Bauern genauso.

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Mit Sächsische.de im Abo lesen Sie die Geschichten aus Dresden und Ihrer Region, die Sie sonst verpassen!

Plus-Abo

Vorteilsangebot

  • Sofortige Freischaltung
  • Sofort Zugriff auf alle Inhalte
  • Monatlich kündbar

1. Monat gratis

danach 9,90€/mtl.

Abo auswählen

Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden