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Kommentar: Augenmaß statt Aktionismus

Sven Görner zu den Änderungen nach dem Kutschenunfall

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Was sich nach dem Kutschen-Unfall ändert

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Die Gemeinde Moritzburg hat mit Verkehrsbehörden und Polizei zehn Vorschläge für mehr Sicherheit geprüft.

Was hatte es nach dem Horrorunfall Mitte August nicht alles für Forderungen gegeben. Im Ort, aber auch von Leuten, die möglicherweise noch nie in Moritzburg waren, geschweige denn etwas über dessen Geschichte wissen. Moritzburg und Pferde, damit auch Kutschen, gehören zusammen. Sie können genau so wenig aus Moritzburg verbannt werden wie Autos oder Motorräder. Statt Aktionismus und Effekthascherei braucht es Augenmaß und durchdachte Vorschläge. Bürgermeister Jörg Hänisch und den Pferde-Akteuren im Ort ist es zu verdanken, dass mit den Behörden am Mittwoch nicht über eine endlose lange Wünsch-dir-was-Liste diskutiert wurde, sondern zehn konkrete und sinnvolle Vorschläge auf dem Tisch lagen. Dass diese dennoch nicht alle Zustimmung finden würden, war vielen Moritzburgern wohl klar.

Doch mit den jetzigen Zusagen und dem, was sich vielleicht noch nachverhandeln lässt, ist viel erreicht. Und auch wenn er nicht billig wird, sollte die Gemeinde den neuen Kutschenweg an der Radeburger Straße nicht zu schnell zu den Akten legen.

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