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Fleischer brauchen mehr Akzeptanz

Gute Worte reichen nicht. Um die Branche zu stärken, ist lokal kaufen wichtig. Und Aufmerksamkeit bei der Politik, findet Redakteur Frank-Uwe Michel.

© André Schulze

Das Fleischerhandwerk geht den richtigen Weg. Der Tönnies-Skandal war zwar nicht der Auslöser für die Petition an den Deutschen Bundestag. Wohl aber ein Background, der das Bemühen um Veränderungen in der Branche noch verstärkt hat. Denn großindustrielle und handwerkliche Produktion sind - im übertragenen Sinne - zweierlei Paar Schuhe. Auf der einen Seite bemisst sich der Geschäftserfolg nach Stückzahlen, die andere Seite legt Wert auf die Herstellung selbst. Und auf handwerkliche Qualität.

Bisher wurden beide Seiten mit den gleichen Anforderungen bei Dokumentationen und Gebühren konfrontiert. Doch der Umgang damit war verständlicherweise unterschiedlich. Während die Fleischindustrie das als unumgängliches Übel wohl weggesteckt hat, konnten Handwerksbetriebe nur unter großen Anstrengungen darauf reagieren. Die Bedingungen und Möglichkeiten sind einfach zu verschieden.

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