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Kommentar: Gemeinsam gegen Diebesbanden

Anja Beutler über die fortdauernden Garageneinbrüche im Süden des Landkreis Görlitz

© Matthias Weber

Warum ausgerechnet jetzt? Garagen gibt es schon seit vielen Jahren mitsamt der darin abgestellten Fahr- und Werkzeuge, Reifensätze und Rasenmäher. Dennoch ist irgendein Gauner auf der Suche nach einer risikoarmen Diebstahlsstrategie offenbar auf die Garagen gestoßen und hat mit Blick auf Gewinnmaximierung inzwischen ein ganzes Netz aufgezogen. Bei der Vielzahl und Häufigkeit der Einbrüche liegt es nahe, dass sich ganze Banden mit dieser Art des Klauens befassen und das macht es für die Polizei nicht eben leichter. Denn, zu wissen, wo und wann die Täter zuschlagen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Überall postieren können sich die Beamten auch nicht.

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Was bleibt zu tun? Zwei Dinge sind es vor allem: Wachsam sein und der Polizei Auffälligkeiten sofort melden. Noch wichtiger aber: Die eigene Garage gut sichern. Das mag Aufwand bedeuten, erspart aber vielleicht unnötigen Ärger. Und es hilft vielleicht sogar, die Diebe zu erwischen: Wenn sie länger brauchen, um in die Garage hinein- und an das Diebesgut heranzukommen, ist die Chance größer, dass sie ertappt werden. Natürlich muss der Staat für ein Grundmaß an Sicherheit seiner Bürger sorgen – auch entlang der Grenze. Dazu braucht er eine gute Personalausstattung. Dennoch sollte es niemand den Dieben zu leicht machen.