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Kommentar: Gewalt geht gar nicht

Alexander Schneider über Anschläge auf Autos

Was geht in den Köpfen dieser Brandstifter vor? Sie reden von der Gleichheit aller Menschen und fackeln dann Autos von denen ab, deren Meinung sie nicht ertragen. Wo soll das enden? Wozu wird das führen, als nur zu noch mehr Gewalt?

Wie sich die Lager gleichen, ist ein besonderes Phänomen, das sich in Dresden offenbart. Die eine Seite wirft der jeweils anderen vor, sie sei für die Verrohung der Sprache verantwortlich, was schließlich auch zu massiven Straftaten führe.

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Seien es nun gewalttätige Übergriffe auf Asylbewerber und deren Unterkünfte, oder seien es Angriffe auf Teilnehmer von Pegida-Demonstrationen und deren Autos. Wann werden die Chaoten begreifen, dass Gewalt dem Gegner mehr nutzt als der eigenen Seite?

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Die Polizei ist in Sorge wegen der Großdemo am 6. Februar, der Staatsschutz ermittelt gegen die Brandstifter von der Marienbrücke und betroffene Autofahrer melden sich zu Wort.

Nicht zuletzt versorgt die Eskalation immer mehr Menschen, die sich nicht an der Lösung der Flüchtlingskrise beteiligen, mit vermeintlich guten Argumenten. Schon seit Monaten ist diese Debatte alles andere als sachlich. Im Gegenteil: Die Radikalisierung geht munter weiter, und scheinbar machen alle mit.

Man muss kein Hellseher sein, um im Februar, sei es nun beim Pegida-Aktionstag oder am Jahrestag der Bombardierung, wieder mit Krawallen und Ausschreitungen in Dresden zu rechnen. Das ist wohl die Absicht dieser Brandstifter.