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Kommentar: Hobbypolizisten gibt es mehr als genug!

Stefan Schramm über das Online-Portal fahrerbewertung.de

Eine tolle Möglichkeit für den schnellen Frustabbau ist das, sagen die einen. Die anderen sagen: Hier wird eine Hexenjagd betrieben. Am Online-Portal fahrerbewertung.de scheiden sich die Geister. Zahllose Aufrufe und mehr als 100.000 Einträge sprechen zumindest dafür, dass sich dieses Internetangebot aktuell einer großen Beliebtheit erfreut.

Die Zahl derer, die vernünftig und ihr eigenes Verhalten im Straßenverkehr reflektierend an dieser Seite mitwirken, dürfte eher gering ausfallen. Dagegen besteht die Gefahr, dass sich Leute mithilfe dieser Seite zu Ordnungshütern aufschwingen und jegliche Verstöße melden, die ihnen irgendwie unterkommen – und sei es nur vom Hörensagen. In aller Öffentlichkeit können sie andere Verkehrsteilnehmer denunzieren, ohne dass sie sich selbst zu erkennen geben müssen. Hobbypolizisten laufen in dieser Welt mehr als genug herum. Nun wird ihnen nur noch eine weitere Plattform geboten.

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Von einer Mitwirkung an diesem Online-Portal ist abzuraten. Niemandem ist geholfen, wenn er dort seinen Frust abbaut. Auch der Verkehrssicherheit hilft das herzlich wenig. Gegen Falschparker und Raser müssen Verkehrsbehörden vorgehen und sie ordnungsgemäß bestrafen. Eine Eintragung in einem Online-Portal hält sie nicht von ihren Vergehen ab.