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Kommentar: Keine Erfolge ohne ausreichend Personal

Ralph Schermann über die jüngste Statistik der Bundespolizei

Immer wieder wünschen sich Bürger eine Aufstockung des Personals der Polizei. Vor allem an den deutsch-polnischen und den deutsch-tschechischen Grenzen will man auch mehr Polizisten des Bundes. Der Wunsch ist berechtigt. Denn natürlich ist eine sichtbare Polizeipräsenz wichtig für das Sicherheitsempfinden der Bürger in einer Region, in der Grenzkriminalität wie Auto-, Buntmetall- und Ladenklau seit Jahren nicht nachlässt. Auch die Beamten in Ludwigsdorf wären über mehr als die derzeit reichlich 250 Mitarbeiter sicher nicht böse, auch wenn sie schon seit Jahren auf Erfolgsbilanzen verweisen können. Nicht nur mit dem Pilotprojekt einer Gemeinschaftsdienststelle, sondern auch verzahnt in Fahndungs- und Ermittlungsgruppen mit Landespolizisten und Zöllnern beweisen sie ein hohes Maß an Treffsicherheit bei Fahndungserfolgen und Aufgriffen unerlaubter Einreiser. 2017 zeigt die Statistik erneut, dass die Ludwigsdorfer Inspektion ein Garant für Sicherheit in der Region ist. Doch wenn von den Beamten täglich 13 Strafanzeigen bearbeitet und vier Personen festgenommen werden, zeigt das auch, wie viel hier noch zu tun ist. Und genau diese Tatsache ist es, die den Wunsch nach mehr, zumindest aber keinesfalls weniger Personal eigentlich schon zu einer Forderung macht.

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