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Kommentar: Neuanfang ist die richtige Entscheidung

Ingo Kramer über die Kontrolleure in Straßenbahn und Bus

© Christian Suhrbier

Es war eine merkwürdige Situation: Einerseits hatte es in der letzten Zeit immer wieder Anzeigen gegen die Dussmann-Kontrolleure gegeben, andererseits ist nie einer verurteilt worden. Und von dem Mitarbeiter, der tatsächlich ein Reichsbürger war, hat sich Dussmann im vergangenen November getrennt.

Doch Beweislage hin oder her: Das Vertrauen vieler Görlitzer in die Dussmann-Kontrolleure war nach den zahlreichen Vorfällen einfach nicht mehr da. Insofern ist ein kompletter Neuanfang die richtige Entscheidung. Damit macht die Verkehrsgesellschaft deutlich, dass es ihr nicht egal ist, was die Leute denken.

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Die Görlitzer Verkehrgesellschaft hat sich von der umstrittenen Firma Dussmann getrennt. Deren Nachfolger kommt aus Zittau.

Mit der Firma H.S.D. hat sie sich diesmal für ein regionales Unternehmen entschieden. Und noch dazu für eines, das nicht durch Negativ-Schlagzeilen bekannt ist. Bei vielen Veranstaltungen leisten die H.S.D-Leute eine sehr gute Arbeit – und das schon seit vielen Jahren. Da kann die Verkehrsgesellschaft darauf hoffen, dass sie das auch bei der Fahrscheinkontrolle tun. Ob H.S.D. die Erwartungen erfüllen kann, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Bisher hat es erst einen Vorfall gegeben, sagt der VGG-Chef. Es wäre gut, wenn es dabei bliebe. Nicht nur für ihn, sondern vor allem für die Fahrgäste.