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Schimpfen bringt nichts

Den bevorstehenden Straßenbau in der Nieskyer Stadtmitte kommentiert SZ-Redakteur Steffen Gerhardt

© André Schulze

Niesky fällt von einem Gegensatz in den anderen. Vergangenes Jahr gab es wiederholt Klagen über die vielen Autos, die über das Kopfsteinpflaster auf dem Zinzendorfplatz poltern. Wir erinnern uns an den Brückenbau auf der B 115 im Zuge des Ausbaus der Niederschlesien Magistrale. Ein Jahr musste Niesky den Verkehr, der sonst über die Umgehungsstraße fährt, ertragen.  

In diesem Sommer wird von Verkehrslärm am Zinzendorfplatz nicht viel zu hören sein. Von den Baumaschinen und Lkw-Transporten mal abgesehen. Aber das wird dem Nieskyer auch nicht recht sein, wenn er nicht auf kurzem Weg von der Muskauer Straße  zur Sparkasse oder ins südliche Einkaufsgebiet mit dem Auto fahren kann. Schleichwege werden sich sicher finden lassen, das zeigte sich beim Erneuern der Jänkendorfer Kreuzung. Die Ullersorfer Straße ist auf einmal zu einer wichtigen Verkehrsader geworden. Vor allem die Anwohner, aber auch die Straße haben darunter stark gelitten.   

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