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Maske und Abstand sind nicht zu ersetzen

Die Teststation an der Autobahn sorgt für mehr Sicherheit - aber hundertprozentige gibt es nicht, kommentiert Redakteurin Susanne Sodan.

© Nikolai Schmidt

Die Urlaubszeit bietet dieses Jahr eine Menge Herausforderungen. Wohin soll es überhaupt gehen? Viele verzichten dieses Jahr aufs Fliegen - und nehmen lieber das Auto. Die Oberlausitz ist dabei in einer komfortablen Lage. Polen, Tschechien, teils Österreich liegen nah genug, dass Auslandsurlaub trotz Corona geht. 

Eine andere Herausforderung: die Rückkehr. Klar ist, wer aus einem Risikogebiet kommt, muss zum Abstrich. Weniger klar ist, ob sich wirklich alle daran halten. Gerade, wenn Urlauber mit dem Auto zurückkehren, ist es eine schwierige Angelegenheit, das einzuschätzen, hatte erst diese Woche der Ordnungsamtsleiter des Kreises Görlitz erklärt. Und an das Verständnis der Reise-Rückkehrer appelliert. 

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Ein Testzentrum an der Grenze erleichtert diese Problematik. Man muss nicht erst einen Termin beim Hausarzt machen, es ist unkompliziert. Trotzdem ist es freiwillig, aber an einem Negativtest ist mancher vielleicht stärker als gedacht interessiert - um Quarantäne zu vermeiden und damit auch unbezahlte Arbeitstage. Und schon der erste Tag mit dem Testzentrum hat gezeigt: Das Interesse ist auf jeden Fall da. 

Es wächst also die Sicherheit - wenn es nicht wie in Bayern Pannen gibt. Aber auch unsichere Punkte bleiben, wieder angefangen bei der Urlaubsplanung: Mancher, der jetzt  startet, weiß nicht, ob er in zwei Wochen vielleicht aus einem Risikogebiet kommt. Und wer eben keinen Test will, kann vorbeifahren an den drei Containern an der A4. Eine Herausforderung bleibt es auch, die nötigen Ärzte und das Personal, das sie unterstützt, zu finden. Und schließlich: Gut, wenn viele sich testen lassen - aber kommen womöglich die Labore doch an Kapazitätsgrenzen? 

Letztlich: Es ist wie bei der Corona-App und anderen Dingen – auf Abstand, Mund- Nasenschutz, Hygiene und Rücksicht kann trotzdem nicht verzichtet werden. 

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