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Kommentar: Unternehmer brauchen Mut

Bettina Klemm über das neue Konzept bei der Dampferflotte

Nein, den Stein des Weisen hat sie nicht. Auch die neue Chefin der Sächsischen Dampfschiffahrt ist vom Wetter und den äußeren Umständen abhängig. Aber sie setzt auf Offenheit und Vereinfachung. Sie ist bereit, neue Wege zu gehen, Verkrustungen aufzubrechen und auf die Erfahrungen ihrer Mitarbeiter zu vertrauen. Ihre Ziele klingen banal: Umsatz steigern und Kosten einsparen, um die Flotte wieder flott zu machen.

Vielleicht frauentypisch, setzt sie auf Kooperationen. In den vergangenen Monaten war Karin Hildebrand in Dresden viel unterwegs, hat sich Verbündete gesucht. Auch wenn es sich um die älteste und größte Raddampferflotte der Welt handelt, wollen die Gäste nicht mehr einen ganzen Tag auf dem Wasser verbringen, da sind neue Angebote erforderlich.

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Die Sächsische Dampfschiffahrt will nicht länger nur ein schönes Bild vor der Stadtkulisse sein, sondern wieder stärker auch die Dresdner an Bord begrüßen. Wer unternehmerisch unterwegs ist, braucht einfach Mut, sagt sie. Da kann auch mal was schiefgehen, aus Fehlern lernt man. Aber wer nichts verändert, hat von vornherein verloren.