merken
PLUS

Kommentar: Wiederaufbau wäre das Richtige!

Tobias Wolf über das Verschwinden eines Kulturdenkmals

Es braucht schon ein erkleckliches Maß an Ignoranz und ein dickes Fell gegenüber behördlichen Auflagen. Anders ist das Verhalten des Eigentümers des Grundstücks in der Tolkewitzer Straße kaum noch zu erklären. Obwohl die Stadt einen Stopp des Villenabrisses verhängt hat, zerstört der Besitzer das denkmalgeschützte Gebäude weiter, als ginge ihn das alles nichts an. Tauchen Mitarbeiter des Denkmalschutzes auf, um ihn daran zu hindern, müssen sie sich hilfesuchend an die Polizei wenden.

Weiterführende Artikel

Blasewitzer Villa ist nur noch ein Trümmerhaufen

Blasewitzer Villa ist nur noch ein Trümmerhaufen

Nach dem Abbruch geht die Stadt jetzt gegen den Eigentümer des Grundstücks vor. Das Rathaus hält die Aktion für illegal.

Polizei stoppt weiteren Abriss von historischer Villa

Polizei stoppt weiteren Abriss von historischer Villa

Das denkmalgeschützte Gebäude wurde gestern weiter zerstört. Jetzt erhebt das Rathaus schwere Vorwürfe gegen den Eigentümer.

Dabei sollte dem Eigentümer bereits bei Übernahme des Grundstücks klar gewesen sein, dass er ein Stück Dresdner Stadtgeschichte und Baukultur erwirbt. Aber Eigentum verpflichtet, Eigentum an einem Denkmal gleich doppelt. Klar lassen sich die teils hundert Jahre alten Villen mit moderner Technik aufrüsten, damit zeitgemäß darin gewohnt werden kann. Dass Baudenkmäler nicht abgerissen werden dürfen, hat einen guten Grund. Sonst stünde überall nur noch Beton. In Dresden sind viele alte Villen und Bürgerhäuser gerettet worden. Es ist unser Stadtbild. Deshalb wäre auch ein Wiederaufbau der neobarocken Villa am Blasewitzer Elbufer das Richtige.

Garten
Der Garten ruft
Der Garten ruft

Die Gartenzeit läuft aber nichts geht voran? Tipps, Tricks und Wissenswertes haben wir hier zusammengetragen. Vorbei schauen lohnt sich!