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Kommentar: Zustand ist nicht von Dauer

Steffen Gerhardt über die Umleitung zum Kreuzungsausbau

Der Zustand ist nicht von Dauer – dass lässt sich unter zwei Gesichtspunkten betrachten: Zum einen unter dem des Zustandes der Ullersdorfer Straße. Dieser verschlechtert sich von Tag zu Tag. Zum anderen unter dem der Zeit, in der die Kraftfahrer diese Abkürzung zur und von der B 115 noch nutzen werden. Vom Lasuv heißt es, dass die Görlitzer Straße Ende Mai für den Fahrzeugverkehr wieder freigegeben werden soll. Dann dürfte sich die Lage auf dieser, zur Umleitungsstrecke gemachten Straße wieder entkrampfen. Das glaubt und hofft man. Aber den Anwohnern geht bereits jetzt die Frage durch den Kopf: Wer repariert diese Straße? Denn es ist nicht nur die Ullersdorfer Straße, die zerfahren ist, auch Am Langen Haag geht es eng zu. Es grenzt schon an ein Wunder, dass noch kein Auto die Böschung in den Graben gerutscht ist.

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Die Stadt ist zwar in der Pflicht als sogenannter Straßenlastenträger. Aber das Rathaus argumentiert, dass es nicht städtisches Verschulden ist, dass die öffentliche Straße als Umleitung genutzt wird. Das Lasuv hingegen lehnt eine Beteiligung an den Instandsetzungskosten bisher ab. Ein Kompromiss ist also gefragt, im Interesse der Anwohner – und auch der Patienten der Arztpraxis. Es wird nicht bei diesem Kompromiss bleiben. Denn Niesky steht vor weiteren Belastungsproben, die bereits im Sommer mit dem Neubau der Brücke B 115 auf die Stadt zukommen werden. Dann rollt der Verkehr durch das Stadtzentrum.

Augusto
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