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Döbeln

Kommt bald das Grünschnitt-Mobil?

Für viele Dorfbewohner ist der Transport von Gartenabfällen zum Wertstoffhof beschwerlich. Könnte es auch anders gehen?

Hier werden  Grünschnitt-Tonnen mit dem Entsorgungsfahrzeug geleert.
Hier werden Grünschnitt-Tonnen mit dem Entsorgungsfahrzeug geleert. ©  Klaus-Dieter Brühl/Symbolbild

Waldheim/Reinsdorf. Gras- und Heckenschnitt sowie Gartenabfälle jeglicher Art dürfen nicht mehr verbrannt werden. Das verbietet ein neues sächsisches Gesetz (wir berichteten). Gerade im ländlichen Bereich fällt aber viel Grünschnitt an. Für die Grundstücksbesitzer, die keinen Hänger besitzen, ist es umständlich, den Abfall zum Wertstoffhof zu bringen. 

Das Thema brachten die Einwohner von Reinsdorf bei der jüngsten Bürgerversammlung auf den Tisch. Wäre es nicht möglich, dass ein Container auf einen zentralen Platz gestellt wird, in dem die Anwohner ihren Grünschnitt entsorgen können?“, fragten sie.

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Vorstellbar wäre laut Bürgermeister Steffen Ernst eine solche Variante. „So wie es jetzt schon das Schadstoffmobil gibt, könnte ja dann ein Grünschnittmobil kommen“, sagte er. Den Vorschlag wolle er dem Kreistag unterbreiten. Jedem müsse aber klar sein, dass die Entsorgung des Grünschnitts trotzdem eine Summe X kosten würde. „Schließlich ist die Annahme auf dem Wertstoffhof auch nicht kostenlos.“

 Im Gegenteil, seit dem 1. Januar hat sich der Annahmepreis sogar verdoppelt. Für einen Kubikmeter Grünschnitt müssen bei Anlieferung auf dem Wertstoffhof 20,50 Euro bezahlt werden. Zu prüfen sei, ob bei einer Abholung zusätzliche Kosten für den Transport anfallen.

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Angefragt wurde von den Bürgern auch nochmals, ob es möglich ist, Heckenschnitt bei einem durch einen Verein organisierten Brauchtumsfeuer zu verbrennen. „Auch das geht nicht“, so Ordnungsamtsleiterin Christin Rost. Brauchtumsfeuer seien zwar genehmigungsfähig, aber auch dabei dürfe nur trockenes unbehandeltes Holz verbrannt werden.

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