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Kamenz

Wann kommt der Kreisel an der Nordstraße?

Die Kreuzung zum Gewerbegebiet An der Windmühle in Kamenz soll umgebaut werden. Doch noch fehlt etwas Entscheidendes.

Die Kreuzung Nordstraße/Siedlungsweg in Kamenz soll umgebaut werden.
Die Kreuzung Nordstraße/Siedlungsweg in Kamenz soll umgebaut werden. © Matthias Schumann

Kamenz. An der Kreuzung Nordstraße/An der Windmühle in Kamenz kracht es häufig. Die Umgestaltung des Knotenpunktes wurde von der Unfallkommission des Landkreises Bautzen schon seit Längerem empfohlen. Die Fahrbahn weist starke Spurrinnen auf, und die vorhandene Lichtsignalanlage ist dringend erneuerungsbedürftig. Vor diesem Hintergrund wurden verschiedene Lösungsvorschläge, wie die Erneuerung des Bestandes inklusive eines Ersatzneubau der Lichtsignalanlage, die Errichtung eines Minikreisels und der Umbau zu einem kleinen Kreisverkehr geprüft. Der Stadtrat Kamenz will in seiner nächsten Sitzung am Mittwoch, dem 18. März, darüber befinden.

Im Ergebnis der Untersuchungen ist die Errichtung eines kleinen Kreisverkehrs mit einem Außendurchmesser von 40 Metern die wirtschaftlichste Lösung. Im Ausbaubereich der Kreuzung befinden sich die Nordstraße, die Straße An der Windmühle und der Siedlungsweg jeweils mit einer Länge von etwa 60 Metern.

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Auch der Verkehrsfluss an der Kreuzung wurde überprüft. Es ergab sich, dass die Wartezeit für alle Zufahrten weniger als zehn Sekunden beträgt, so dass der Kreisverkehr in der Lage wäre, die Verkehrsmengen mit einer sehr geringen Wartezeit abzuwickeln. Die Fahrbahn soll asphaltiert werden, die Geh- und Radwege mit Betonpflaster befestigt. In allen vier Zufahrten zum Kreisverkehr werden Fußgängerquerungsstellen angelegt. Die Fuß- und Radwege werden grundsätzlich senkrecht an diese Stellen herangeführt. Die Belange von Menschen mit Behinderungen sollen berücksichtigt werden, heißt es in der Beschlussvorlage.

Die Gesamtkosten des Vorhabens betragen etwa 443.760 Euro. Förderfähig davon wären 322.500 Euro.

Im Dezember 2019 wurde bereits  die Planung den angrenzenden Grundstückseigentümern und Mietern sowie den betroffenen Gewerbetreibenden vorgestellt. Hier wurde die Frage zum Rückstau – Einfahrt in den Parkplatz von Kaufland – angesprochen. Nach einer Vergrößerung der Zufahrt soll es an dieser Stelle aber keine Probleme mehr geben. Damit die Baumaßnahme öffentlich ausgeschrieben werden kann, muss ein Fördermittelbescheid vorliegen.  Dieser fehlt noch. Gegebenenfalls verschiebt sich der Baubeginn in das Jahr 2021. (SZ)

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