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Kommt Schäfer für Schäfer?

Bei Dynamo konkretisiert sich der Abgang des Geschäftsführers. Auch sein Nachfolger soll schon feststehen – und ein Neuzugang.

Das Dementi klang wenig überzeugend. Und Robert Schäfer, Dynamos kaufmännischer Geschäftsführer, wird gewusst haben, warum er auf die bohrenden Nachfragen ausweichend reagiert. Dass Schäfer bei Fortuna Düsseldorf als Topkandidat für den Vorstandsvorsitz gilt, wollte er vor anderthalb Wochen im Trainingslager weder bestätigen noch abstreiten. „Ich habe klar gesagt, ich habe kein Angebot. Im Fußball gibt es immer mal Entwicklungen, die man nicht vorhersehen kann. Aber es bleibt dabei, was ich gesagt habe“, erklärte er.

Offenbar blieb es auch beim Interesse der Düsseldorfer, die nach einem Bericht der Rheinischen Post mit dem 39-Jährigen finale Verhandlungen führen. Schäfer, der im Oktober seinen Vertrag bei Dynamo bis 2018 verlängert hatte, soll schon Ende Februar zu dem ambitionierten Zweitligisten wechseln, spätestens aber am Saisonende.

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Schäfers Nachfolger in Dresden könnte ein guter Bekannter von Cheftrainer Uwe Neuhaus werden: Nico Schäfer, der bis zuletzt vier Jahre lang bei Union Berlin gearbeitet hat. Dessen Stelle wiederum besetzt nun mit Helmut Schulte ausgerechnet der Ex-Manager der Düsseldorfer und frühere Dynamo-Trainer – zumindest ein naheliegender Domino-Effekt.

Aus Düsseldorf kommt nach SZ-Informationen zudem Dynamos nächster Neuzugang: Außenverteidiger Fabian Holthaus soll bis Saisonende ausgeliehen werden. Am Sonntag hat der 21-Jährige bereits das Trainingslager der Fortuna verlassen. Dazu Dynamos Sportchef Ralf Minge: „Wir arbeiten noch an einer Personalie.“ (SZ/-yer)