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Kompromiss an der Engstelle in Forchheim

Eine Kurve der neuen Kreisstraßeim Döbelner Ortsteil ist schmaler als zuvor. Jetzt soll es eine Lösung geben.

Die Arbeiten an der Kreisstraße in Forchheim sind in den zweiten Bauabschnitt weitergerückt. Die Straße wird vor allem in den Kurven verbreitert.
Die Arbeiten an der Kreisstraße in Forchheim sind in den zweiten Bauabschnitt weitergerückt. Die Straße wird vor allem in den Kurven verbreitert. © Dietmar Thomas

Döbeln. Nach der Winterpause wird jetzt an der Kreisstraße im Döbelner Ortsteil Forchheim weitergebaut. Nachdem der erste Abschnitt seit September vorigen Jahres fast fertiggestellt wurde, geht es jetzt im zweiten Abschnitt in Richtung Döbeln weiter. Bis Juni soll der Straßenbau beendet sein.

Dieser war auch Thema in der Sitzung des Ziegraer Ortschaftsrats. Als Problem wird von den Ortschaftsräten die erste fertiggestellte Kurve der Kreisstraße in der Ortslage auf Höhe des Grundstücks Am Berg 14 gesehen, die nach dem Ausbau der Straße deutlich weniger großzügiger ist als vorher. Bei der Begegnung mit Lastern könnte es eng werden, so die Befürchtungen. Wie Ortsvorsteher Arndt Patzig sagte, sei jetzt aber ein Kompromiss gefunden worden.

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 „Der Hochbord wird in der Kurve zurückgebaut, sodass im Notfall auf den Gehweg ausgewichen werden kann. Der Gehweg ist zum Glück noch nicht gepflastert, aber die Borde müssen noch mal raus“, sagte er.In der Kurve sei die Straße 6,70 Meter breit, so Patzig weiter. 

Die sogenannte Schleppkurve sei so berechnet, dass auch ein Laster der üblichen Maße und ein Pkw aneinander vorbeifahren könnten. Derzeit ist die Kreisstraße durch Forchheim von Lastern nur in einer Richtung, nämlich zur B 169, zu nutzen und von der anderen Seite für Schwerverkehr gesperrt. 

Nach Patzigs Ansicht wäre es sinnvoll, das auch nach dem Ausbau der Straße beizubehalten. Nach Angaben des Landratsamtes sollte geprüft werden, ob die Straße wieder von beiden Seiten für den Lkw-Verkehr geöffnet werden kann.

Vor allem im zweiten Bauabschnitt war die Straße seit langem ein Problemfall. Sie ist auf dem kurvigen Abschnitt so schmal gewesen, dass es regelmäßig zu Unfällen kam. 

Die Straße wird jetzt vergleichsweise großzügig ausgelegt und in den Kurven auf 7,60 Meter bis sogar 7,90 Meter verbreitert. Auf gerader Strecke bekommt die Straße eine Breite von 5,50 bis sechs Meter.

Die Kosten des Straßenbaus betragen rund 1,4 Millionen Euro. Der Landkreis Mittelsachsen nutzt für die Finanzierung Fördermittel aus dem Programm „Brücken in die Zukunft“.

Das Bauvorhaben ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landkreises mit dem Abwasserzweckverband Untere Zschopau und der Döbeln-Oschatzer Wasserwirtschaft. 

Der Abwasserzweckverband Untere Zschopau hatte in der Straße 360 Meter Mischwasserkanal und die Döbeln-Oschatzer Wasserwirtschaft 320 Meter Trinkwasserleitung verlegen lassen.

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