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Kompromiss für Sommerferien der Länder

Berlin/Dresden. Die Kultusminister der Länder haben sich über die Termine der Sommerferien 2018 bis 2024 geeinigt. Es sei ein guter Kompromiss in Abwägung der Interessen der Tourismuswirtschaft und pädagogischer...

Berlin/Dresden. Die Kultusminister der Länder haben sich über die Termine der Sommerferien 2018 bis 2024 geeinigt. Es sei ein guter Kompromiss in Abwägung der Interessen der Tourismuswirtschaft und pädagogischer Gesichtspunkte, urteilt Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU).

Der Zeitraum für die Termingestaltung der Sommerferien liegt jetzt im Schnitt bei 84,6 Tagen. Ursprünglich waren 81,6 Tage vorgesehen. Demnach wäre der früheste Start eines Bundeslandes in die Ferien am 20. Juni erfolgt. Weil die touristischen Belange der Küstenregion damit nicht ausreichend berücksichtigt seien, hatte Schleswig-Holstein in der Kultusministerkonferenz, wo Beschlüsse einstimmig gefasst werden müssen, Einwände geltend gemacht. Zuvor hatten die Wirtschaftsminister einen Zeitkorridor von 90 Tagen verlangt. „Bei allem Verständnis für Wünsche der Wirtschaft“, so Kurth, „haben pädagogische und schulorganisatorische Belange bei der Festlegung der Termine Vorrang.“ Schuljahre sollten möglichst gleich lang ausfallen und bestimmte Stundenzahlen erreicht werden. Sachsen trete zudem für ein länderübergreifendes Abitur ein. Dafür bedürfe es gemeinsamer Prüfungstermine.

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Die Ferienregelung nach einem rollierenden System soll auch Staus vermeiden helfen und dem Tourismus dienen. (SZ)