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Konkurrenz für Meissener Möbel

Porzellanhersteller Rosenthal bietet auch Sofas und Sessel an. Doch die Manufaktur baut aus.

Von Peter Anderson

Meißen/Köln. Der Name Rosenthal war bislang vor allem für teures Porzellan bekannt. Auf der aktuell laufenden Möbelmesse in Köln stellt die Marke nun eine erste Möbelkollektion aus Sofas, Sesseln, Stühlen und einem Esstisch vor. Entwickelt wurde diese laut Unternehmen mit dem österreichischen Möbelhersteller ADA.

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Der Partner sei gewählt worden, da er im Lizenzgeschäft etabliert ist und über ein flächendeckendes europäisches Vertriebsnetz verfüge, heißt es in einer Mitteilung von Rosenthal. Die neue Interior- und Lifestyle-Kollektionen bereichere die Rosenthal-Welt um Designobjekte, welche weit über den klassisch gedeckten Tisch hinausgingen und zusätzliche Wachstumsmärkte im Luxussegment erobern helfen sollten.

Die Manufaktur Meissen ist dem neuen Rosenthal-Kurs unterdessen bereits seit mehreren Jahren voraus und baut den Vorsprung weiter aus. Auf der am Freitag beginnenden internationalen Einrichtungsmesse Maison & Objet in Paris wird der Luxus-Konzern eigenen Angaben zufolge seine neue Home-Kollektion vorstellen. Als Messestand sei eine kleine Villa errichtet worden. Möbel, Lüster und Teppiche können auf diese Weise in authentischer Wohn-Atmosphäre präsentiert werden. Als Premiere soll zudem in diesen Tagen ein neues Dekor für das Service Cosmopolitan auf den Markt kommen. Das Muster orientiere sich an historischen Vorbildern aus der Albrechtsburg. Gleichzeitig soll es für Geschirrspüler geeignet sein. (SZ/pa)